Emmanuel Macron reiste am Montag nach Bordeaux, um die gegen die Waldbrände mobilisierten Einsatzkräfte zu treffen. Er gab bekannt, dass das Feuer in den Landes eingedämmt sei, betonte jedoch die anhaltenden Schwierigkeiten in der Gironde.
Emmanuel Macron leitete am Montag einen interministeriellen Krisenstab in Bordeaux. Er erklärte, dass das Feuer, das am Donnerstag in der Nähe von Biscarrosse in den Landes ausgebrochen war, nun eingedämmt sei, nachdem es 3600 Hektar Land verbrannt und 198 Gebäude zerstört hatte. Etwa 8000 der 30000 evakuierten Personen konnten bereits in ihre Häuser zurückkehren.
In der Gironde hat das Feuer 42000 Hektar erfasst, ohne in den letzten 24 Stunden weiter voranzukommen, bleibt jedoch heftig und unvorhersehbar. Laurent Nuñez merkte an, dass es zwar stabilisiert, aber nicht eingedämmt sei. Über Nacht wurden vier weitere Feuerwehrleute verletzt, womit die Gesamtzahl der Verletzten seit Beginn der Brände auf 88 gestiegen ist.
Der Präsident rief zur Einigkeit auf, um den Kampf zu gewinnen und einen Wald wieder aufzuforsten, der an den Klimawandel angepasst ist. Météo-France bestätigte eine neue Hitzewelle ab Dienstag, was die Einsatzmaßnahmen erschwert.