Zwei Arbeiter und der Geschäftsführer der Firma Aximum wurden am Donnerstag einem Richter vorgeführt, um über eine mögliche Anklage wegen der fahrlässigen Verursachung des Großbrandes im Wald von Fontainebleau zu entscheiden.
Der Vorfall ereignete sich am 12. Juli in der Nähe der Autobahn A6 bei Noisy-sur-École. Die Männer führten Reparaturarbeiten an Leitplanken durch, als ein Winkelschleifer Funken schlug. Die Vegetation fing Feuer und der Brand breitete sich rasch auf den angrenzenden Wald aus. Seit Sonntag sind fast 2.000 Hektar Wald verbrannt, was etwa einem Zehntel der Gesamtfläche entspricht. Die Staatsanwaltschaft von Fontainebleau teilte mit, dass der Polizeigewahrsam am Donnerstag aufgehoben wurde und Anträge auf richterliche Aufsicht gestellt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Brandausbruchs dauern an.