Das Außenministerium gab am Freitag bekannt, dass ein chilenischer Staatsbürger infolge der Erdbeben, die Venezuela am Mittwoch erschütterten, ums Leben gekommen ist.
Die Beben mit einer Stärke von 7,1 und 7,5 forderten offiziellen Berichten zufolge 920 Todesopfer und 3.360 Verletzte. Zunächst wurden mehr als 50.000 Menschen als vermisst gemeldet, und mindestens 172 Menschen sind weiterhin unter Trümmern eingeschlossen.
Das Außenministerium unter der Leitung von Minister Francisco Pérez Mackenna teilte mit, dass es mit der Familie des Opfers in Kontakt stehe, um Hilfe, Beratung und Unterstützung zu leisten. Die Erklärung wurde am Freitagnachmittag veröffentlicht.
Als Reaktion auf den Notfall entsandte die chilenische Regierung zwei Flüge mit Rettungsteams. Der erste Flug beförderte 30 USAR-Feuerwehrleute, den Unterstaatssekretär des Innenministeriums Máximo Pavez sowie einen Beamten des Außenministeriums, die nun von La Guaira aus im Einsatz sind. Ein zweiter Flug brachte 17 weitere Rettungskräfte sowie humanitäre Hilfe.