Kubanische Gesundheitshelfer in Venezuela eilten den Opfern nach zwei schweren Erdbeben am 25. Juni zu Hilfe. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez bekundete seine Solidarität mit dem venezolanischen Volk und der Regierung.
Die Erdbeben mit einer Stärke von 7,2 und 7,5 auf der Richter-Skala erschütterten Zentral-Venezuela mit Epizentren in den Bundesstaaten Carabobo und Yaracuy. Sie forderten etwa 200 Todesopfer und mehr als 900 Verletzte und verursachten Schäden an 250 Gebäuden, insbesondere im Bundesstaat La Guaira, der zum Katastrophengebiet erklärt wurde.
Kubanisches medizinisches Personal der internationalistischen Mission leistete den Betroffenen sofortige Hilfe. Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez erklärte über soziale Medien, dass die Helfer "von Anfang an dem venezolanischen Volk jede erdenkliche Unterstützung gewährt" hätten und übermittelte sein "tiefstes Beileid und volle Solidarität".
Die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez dankte Kuba für die Unterstützung und verwies auf die langjährige brüderliche Verbundenheit zwischen den beiden Ländern. Sie rief den Ausnahmezustand aus und kündigte Maßnahmen an, darunter einen Hilfsfonds in Höhe von 200 Millionen Dollar. Auch Esteban Lazo Hernández und Jorge Rodríguez gaben Solidaritätserklärungen ab und hoben die Rettungsmaßnahmen hervor.