Maler Mikael Bard, 63, ließ seinen Kaffee-Thermos vor einer Tür im Malmöer Stadtteil Slottsstaden stehen, was eine große Polizeieinsatz mit Sprengstoffkommando auslöste. Ein verdächtiges Objekt wurde montags gegen 9 Uhr morgens gemeldet, was zu Absperrungen des Gebiets mit Drohnen und einem Bombenroboter führte. Es stellte sich als harmloser Kaffee-Thermos heraus.
Am Montagmorgen, dem 15. Dezember 2025, kam der Maler Mikael Bard, 63, gegen 7 Uhr zu einem Job im Malmöer Stadtteil Slottsstaden. Mit einer Essens Tasche, Thermos, Zeitung und anderen Dingen ließ er seinen dunkelblauen Kaffee-Thermos vor der Tür stehen, als er die Wohnung des Kunden betrat. Nach einem Stopp, um mehr Farbe zu kaufen, bemerkte er auf dem Rückweg ein Polizeiauto mit Blinklicht, und bei der Ankunft sah er Polizeifahrzeuge und Absperrungen überall.
Um 9 Uhr machte Bard eine Pause und stellte fest, dass sein Thermos fehlte. Er ging hinunter, um ihn zu holen, aber jemand hatte bereits ein verdächtiges Objekt der Polizei gemeldet. Bald summte eine Drohne vor dem Fenster, und Bombentechniker in Westen und Helmen trafen mit einem Bombenwagen ein. Ein größeres Gebiet wurde abgesperrt, und Bewohner evakuiert.
Bard hörte Tumult und schaute hinaus, doch ein Bombentechniker winkte ihn zurück ins Innere. Kurz darauf fragten Polizisten durch die Balkontür, ob er den Thermos erkenne. Bard bestätigte, dass es seiner sei, öffnete ihn und goss etwas Kaffee heraus. „Ist das guter Kaffee?“ fragte der Techniker. „Ja, verdammt guter,“ antwortete Bard. Der Einsatz wurde schnell abgebrochen, und die Polizei packte zusammen.
Danach entschuldigte sich Bard für die Unannehmlichkeiten, doch die Polizei winkte ab. Er erhielt spöttische SMS von Freunden wie „Hast du Bomben in deinem Kaffee?“ und Kommentare zu seiner Vergesslichkeit. Bard lacht über den Vorfall und reflektiert: „Ich dachte: ’Verdammt, jetzt ist der Kaffee kalt.’“ Das nationale Sprengstoffkommando wurde alarmiert, aber es gab keine Gefahr.