Ein verdächtiges gefährliches Objekt wurde samstagabends im Zentrum Malmös gefunden, was einen großen Polizeieinsatz auslöste. Das Gebiet wurde abgesperrt und Bewohner in Sicherheit gebracht, während das Bombenkommando mit einem Roboter untersuchte. Das Objekt stellte sich als harmlos heraus.
Samstagabend kurz nach 21:30 Uhr wurden die Polizeikräfte zu Lantmannagatan im Stadtteil Sofielund in Malmö alarmiert, nachdem eine Tasche vor einem Gebäudeeingang gefunden worden war. Anrufer hatten das Objekt neben einem Grundstück entdeckt, so Polizeisprecher Patric Fors. Zahlreiche Polizeistreifen rückten zusammen mit dem nationalen Bombenkommando aus. Die Straße wurde zwischen Lönngatan und Nobeltorget abgesperrt, und Bewohner dreier Wohnhäuser wurden aus Sicherheitsgründen in Schutz genommen. „Wir rufen die Anwohner an, damit sie in Deckung gehen, also nicht in die Nähe der Fenster gehen, die auf die Lantmannagatan ausgerichtet sind“, erklärte Fors. Mehrere Personen, die zum oder vom Barviertel um Möllevången unterwegs waren, mussten Umwege nehmen. Die erste Überprüfung erfolgte mit einer Drohne, doch die Tasche in Verbindung mit starkem Wind erschwerte die Identifizierung des Objekts, das in der Nähe eines Geschäfts im Bereich Enskifteshagen lag. Gegen 23:00 Uhr traf der Roboter des Bombenkommandos ein. Nach einer schnellen Inspektion wurde das Objekt als harmlos eingestuft, und die Absperrungen wurden kurz darauf aufgehoben. Der Einsatz umfasste die Stationierung von Polizisten an Straßenecken entlang der gesamten Straße zur Sicherung des Gebiets. Die Polizei betont die Wichtigkeit, verdächtige Objekte zu melden, auch wenn dieser Vorfall ohne Gefahr endete. Es kam weder zu Schaden noch zu einer Bedrohung während des Ereignisses.