Verdächtigte Drohnen wurden am Donnerstagabend in der Nähe des Flughafens Landvetter gesichtet, was zur Schließung des Luftraums für mehrere Stunden führte. Mehrere Flüge wurden storniert oder umgeleitet, und die Polizei leitete eine vorläufige Untersuchung ein, die als mutmaßlicher Sabotageakt gegen die Luftfahrt eingestuft wurde. Der Verkehr wurde um 21:30 Uhr nach Abschluss des Vorfalls durch die Polizei wieder aufgenommen.
Am Abend des 6. November 2025 wurde die Polizei zum Flughafen Landvetter in der Nähe von Göteborg alarmiert, nachdem verdächtigte Drohnen gesichtet wurden. Der Alarm erfolgte um 17:40 Uhr, wobei mehrere Personen berichteten, was sie als Drohnen wahrnahmen, so der Polizeisprecher Johan Håkansson. «Wir sprechen mit Leuten, die glauben, Drohnen gesehen zu haben,» sagte er.
Der Luftraum wurde aus Sicherheitsgründen sofort geschlossen, was den Flugverkehr erheblich beeinträchtigte. Flüge aus München und Frankfurt wurden umgeleitet, während Ankunft aus Arlanda und Zürich storniert wurden. Mehrere Abflüge, einschließlich nach Arlanda und Zürich, wurden ebenfalls storniert oder verzögert. «Sicherheit hat immer Vorrang, und der Luftraum bleibt geschlossen, solange die Polizei untersucht,» schrieb Susanne Norman, Betriebsleiterin bei Swedavia, in einer Stellungnahme.
Die Polizei leitete eine vorläufige Untersuchung ein, die als mutmaßlicher Sabotageakt gegen die Luftfahrt eingestuft wurde, und kooperierte mit der Schwedischen Verkehrsbehörde und der Flughafenleitung. Die Streitkräfte wurden hinzugezogen, um zu unterstützen, mit Personal vor Ort. «Wir unterstützen die Polizei, so gut wir können,» sagte Petra Könberg, Wachkommunikationsoffizierin der Streitkräfte, ohne Details zu nennen. Um 21:00 Uhr waren die Beobachtungen noch nicht qualitätssicherungsgemäß, aber um 21:30 Uhr gab Swedavia bekannt, dass der Verkehr wieder aufgenommen werde. «Die Polizei hat nun mitgeteilt, dass der Vorfall abgeschlossen ist, und wir planen daher, den Betrieb wieder zu starten,» schrieb Norman.
Infrastrukturminister Andreas Carlson (KD) kommentierte, dass die Regierung die Situation verfolge und in engem Kontakt mit den Behörden stehe. Der Vorfall ereignet sich inmitten ähnlicher Drohnen-Sichtungen in der Nähe von Flughäfen in Städten wie Brüssel, Lüttich, Hannover, Kopenhagen und Oslo in jüngster Zeit.