Vier Mitarbeiter der Kinderabteilung am Akademiska sjukhuset in Uppsala sind akut erkrankt mit ähnlichen Symptomen. Die Polizei untersucht die Fälle als versuchten Mord durch Vergiftung mit extrem hohen Mengen Koffeinpulver in Wasserflaschen. Die Staatsanwältin bestätigt den Verdacht auf Vergiftung, verweigert jedoch Kommentare zu Details.
Auf der Kinderkritischenpflegeabteilung 95E am Akademiska sjukhuset in Uppsala erkrankte der erste Mitarbeiter am 25. Oktober an akuten Symptomen. Drei weitere Mitarbeiter wurden am 3. November betroffen, was die Polizei zu einer vorläufigen Untersuchung wegen versuchten Mordes veranlasste. Alle vier zeigten Hypokaliämie, eine Erkrankung mit kritisch niedrigen Kaliumwerten im Blut, die Intensivpflege erforderte.
Laut Polizeitheorie, basierend auf Quellen der Aftonbladet, hat jemand die Wasserflaschen der Opfer mit «extrem hohen» Mengen Koffeinpulver versetzt. Die Symptome deuten auf eine Aufnahme hin, die weit über dem hinausgeht, was durch normalen Kaffeekonsum oder Energy-Drinks möglich ist. Die betroffenen Mitarbeiter bestreiten, selbst Koffeinpulver eingenommen zu haben. Mögliche Ursachen für Hypokaliämie umfassen Diuretika oder hohen Koffeinkonsum, gemäß medizinischen Berichten.
Staatsanwältin Emma Häggström, die die Untersuchung leitet, bestätigt den Verdacht auf Vergiftung und gibt an, dass die Ressourcen umfangreich sind. «Wir warten noch auf Analyseergebnisse,» sagt sie der Expressen. Häggström verweigert Kommentare zu spezifischen Theorien: «Ich kann nicht auf Details des Falls eingehen.» Derzeit ist niemand festgenommen oder verdächtigt, und keiner der Opfer ist derzeit im Krankenhaus. Die Polizei hat mehrere Vernehmungen durchgeführt.
Die Abteilung hat viele Menschen, darunter Pfleger, Ärzte, Pflegehelfer, Ernährungsberater, Spieltherapeuten und Krankenhausclowns sowie Eltern. Frühere Berichte über eine fünfte Erkrankung wurden von der Staatsanwältin dementiert. Chemiker Olle Matsson bezeichnet es als «sehr unwahrscheinlich», dass natürliche Ursachen vorliegen. Die Untersuchung läuft weiter ohne bekanntes Motiv.