Arbeitsschutzbehörde kritisiert schwedische Region wegen Untersuchung zu Ambulance-Mord

Die schwedische Arbeitsschutzbehörde hat Region Gävleborg scharf für eine unzureichende Arbeitsschutzuntersuchung nach dem Mord an der Krankenwageneinsatzkräfterin Helena Löfgren in Harmånger kritisiert. Die Behörde fordert bis zum 23. Februar eine neue, konkrettere Untersuchung, andernfalls drohen Strafen. Währenddessen legen die Staatsanwälte gegen den Täter Liam Hast Berufung ein, um lebenslange Haft statt 18 Jahren zu erreichen.

Am 20. September wurden Krankenwageneinsatzkräfte in Harmånger, Gävleborg, bei einem Einsatz angegriffen. Die Krankenwageneinsatzkräfterin Helena Löfgren wurde erstochen und erlag ihren Verletzungen. Der Täter, der 26-jährige Liam Hast, wurde später vom Hälsingland District Court zu 18 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hält das Urteil für zu mild und hat Berufung beim Berufungsgericht eingelegt mit Forderung nach lebenslanger Haft. In der Berufung betonen sie, dass Hast nicht im Affekt handelte, sondern sich bewusst bewaffnete und auf das Personal wartete.

Im Nachgang richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Arbeitumfeld des Krankenwagpersonals. Die Untersuchung von Region Gävleborg zum Vorfall wird von der Arbeitsschutzbehörde als unzureichend bewertet. Statt einer tiefgehenden Analyse der Ursachen enthält der Bericht vage Formulierungen über das «Überprüfen von Routinen und Arbeitsmethoden». «Die Untersuchung ist mangelhaft», sagt Anders Ringqvist, Abteilungsleiter bei der Arbeitsschutzbehörde. «Nur etwas zu überprüfen ist nicht konkret genug.» Die Behörde fordert nun eine neue Untersuchung mit spezifischen Aktionsplänen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Der Regionsdirektor für Gesundheit und Medizin Martin Andersson äußert sich in einer Pressemitteilung: «Wir haben ihre Bemerkungen zur Kenntnis genommen und werden ihnen folgen. Sobald die Entscheidung getroffen und unsere eigene Untersuchung abgeschlossen ist, berichten wir über die Maßnahmen, die wichtig sind, um das Arbeitumfeld unserer Mitarbeiter zu sichern.» Die Region hat bis zum 23. Februar Zeit, die neue Untersuchung einzureichen, andernfalls drohen finanzielle Strafen. «Wenn sie sie pünktlich mit einer Untersuchung einreichen, die wir genehmigen, gibt es keine Strafe», fügt Ringqvist hinzu.

Verwandte Artikel

Police officers secure a crime scene in Västerås's Gryta area after a woman's stabbing death, with suspected honor-related motive.
Bild generiert von KI

Frau in Västerås ermordet mit vermutetem Ehrenmotiv

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Eine Frau in den 50ern wurde am Montagabend in Västerås im Stadtteil Gryta erstochen, ihr Sohn erlitt leichte Verletzungen. Ihr Ehemann wird des Mordes und versuchten Mordes verdächtigt, mit einem ehrenbezogenen Motiv nach Berichten. Vier Personen, darunter Familienmitglieder, wurden kurz nach dem Vorfall festgenommen.

Ein Mann in seinen 40ern ist bei einem Arbeitsunfall im Hafen von Landskrona am Sonntag ums Leben gekommen. Der Vorfall wurde durch fallendes Material bei dem Unternehmen Öresund Drydocks verursacht, und die Polizei hat eine vorläufige Untersuchung wegen Arbeitsschutzverstoßes und fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Von KI berichtet

Das Altenheim Hagalidsgården in Västerås schließt wegen schwerer Misshandlungen, einschließlich rauer Handhabung durch das Personal und Problemen mit der Duschwassertemperatur. Die Gemeinde übernahm im März den Betrieb, doch die Probleme hielten trotz Maßnahmen an. Die Entscheidung fiel auf einer außerordentlichen Sitzung des Altersausschusses.

Eine Frau in den 50ern wurde in einer Villa in Boden am Weihnachtstag ermordet, wobei zwei Personen verletzt wurden. Der mutmaßliche Täter, ein Mann in den 20ern, wurde von der Polizei vor Ort erschossen. Das Opfer arbeitete für die schwedischen Streitkräfte, und die lokale Gemeinde trauert um das tragische Ereignis in dem ansonsten ruhigen Wohngebiet.

Von KI berichtet

Zwei mittelalte Männer starben bei einem Arbeitsunfall in Bergvik, Gemeinde Söderhamn, am Dienstag. Der Vorfall ereignete sich kurz nach dem Mittagessen, als ein Traktorreifen explodierte, so Berichte an SVT. Das Dorf ist schockiert und trauert, die Kirche ist für Unterstützung geöffnet.

Vier Krankenschwestern im Akademiska Kinderkrankenhaus in Uppsala sind plötzlich mit ähnlichen Symptomen erkrankt und werden verdächtigt, vergiftet worden zu sein. Die Polizei untersucht die Fälle als versuchten Mord, doch die Ursache bleibt nach mehr als zwei Wochen unklar. Das Personal ist besorgt, und das Krankenhaus hat die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Von KI berichtet

Zwei Männer in ihren 20ern wurden wegen Verdachts auf versuchten Mord in Skellefteå am Sonntagabend festgenommen. Ein weiterer Mann ähnlichen Alters wurde leicht verletzt und wird im Krankenhaus behandelt. Die Polizei hält den Vorfall für isoliert und sieht keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen