Die schwedische Polizeibehörde will den verdächtigten Md Katja Nyberg vom Nationalen Operativstab entlassen. Nyberg wird verdächtigt, groben Alkohol am Steuer und eine geringfügige Drogenverfehlung begangen zu haben, nach einer Verkehrskontrolle in der Feiertagszeit. Sie bestreitet die Vorwürfe und hat die Schwedendemokraten verlassen, bleibt aber als Unabhängige im Parlament.
Katja Nyberg, ehemaliges Mitglied der Schwedendemokraten, das nun unabhängig im schwedischen Parlament sitzt, wird verdächtigt, groben Alkohol am Steuer und eine geringfügige Drogenverfehlung begangen zu haben. Der Vorfall ereignete sich während der Feiertagszeit, als sie in ihrem Auto von der Polizei gestoppt wurde. Schnelltests zeigten Drogenbeeinflussung, und bei einer Durchsuchung wurde ein Beutel mit vermutetem Kokain gefunden und zur Analyse geschickt. Die Analyse bestätigte das Vorhandensein von Betäubungsmitteln in ihrem Blut sowie 0,12 Promille Alkohol. Die Schwedische Verkehrsbehörde entzog ihr letzte Woche den Führerschein und erklärte, es sei wahrscheinlich, dass sie wegen Fahren unter Drogenbeeinflussung verurteilt wird. Nyberg ist beurlaubt von ihrem Job beim polizeilichen Nationalen Operativstab (Noa). Die Behörde hat eine Beschwerde beim Personalverantwortungsausschuss eingereicht, unterzeichnet vom Noa-Leiter Johan Olsson, in der steht, dass Nyberg ihre Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber 'grob missachtet' hat. Die Polizei fordert, dass sie 'von ihrer Anstellung getrennt' wird. Zuvor wurde Nyberg von Rollen in den Aufsichtsgremien für den schwedischen Sicherheitsdienst, die Polizei und Sonderermittlungen entbunden. Die Schwedendemokraten haben sie aufgefordert, ihren Parlamentssitz aufzugeben. Vize-Parteichef Henrik Vinge sagte dem schwedischen Radio: 'Es ist natürlich nicht möglich, die Schwedendemokraten zu vertreten, wenn man Drogen im Blut hatte und ein Fahrzeug geführt hat.' Nyberg bestreitet die Straftaten und hat die Berichterstattung als 'öffentliche Charaktervernichtung' auf TikTok bezeichnet. Ihr Anwalt Martin Orler hat bestätigt, dass sie die Vorwürfe weiterhin bestreitet. Oberstaatsanwalt Anders Jakobsson hat noch nicht über Anklagen entschieden, und die Vorermittlung läuft weiter.