Streit um Treffen zwischen Andersson und Kristersson zu Bandengewalt

Die Vorsitzende der Sozialdemokraten Magdalena Andersson wirft Premierminister Ulf Kristersson vor, ein Treffen zu einem langfristigen Plan gegen Bandengewalt abgelehnt zu haben. Die Moderaten bestreiten dies und erklären, niemand habe ein Treffen verweigert. Justizminister Gunnar Strömmer kritisiert Andersson wegen politischen Taktierens.

Magdalena Andersson, Vorsitzende der Sozialdemokraten, postete auf Facebook eine Schilderung, wie sie Premierminister Ulf Kristersson zu einem Treffen eingeladen hatte, um eine langfristige Strategie gegen Bandenkriminalität zu besprechen. Sie schrieb: «Nun bin ich informiert worden, dass Ulf Kristersson einem solchen Treffen ablehnt. Ich hatte mehr von ihm erwartet. Bandengewalt muss mit der vereinten Kraft der Gesellschaft bekämpft werden, und das erfordert Führung vom Premierminister.»

Justizminister Gunnar Strömmer (M) reagierte umgehend und wies die Vorwürfe zurück. In einem Kommentar schrieb er: «Der Premierminister und ich streben immer breite Übereinkünfte an – niemand hat einem Treffen abgesagt. Magdalena Andersson konzentriert sich auf politische Spielchen, weil sie nicht über die Bedrohung der Offensive gegen die Banden durch ihre eigene ehemalige Regierungsbase sprechen will.» Strömmer verwies auf ein Treffen, das er am Vormittag des Mittwochs initiiert hatte, zu dem alle Parteien eingeladen waren. Er argumentierte, dies sei besser, da das Linkspartei und die Grünen Partei, Teil der früheren Regierungsbase der Sozialdemokraten, während der Amtszeit gegen viele seiner vorgeschlagenen Reformen gestimmt hatten. «Während der Amtszeit haben große Teile der Regierungsbase von Magdalena Andersson gegen viele der von mir vorgeschlagenen Reformen gestimmt,» sagte Strömmer. Er bekundete Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Parteien, die «auf den Zug aufspringen».

Der Hintergrund ist Anderssons Vorschlag vom Dezember für einen Zehn-Jahre-Pakt mit den Moderaten zur Bekämpfung der Bandenkriminalität durch eine langfristige Reformagenda und eine übergreifende Blockübereinkunft, ähnlich der Verteidigungspolitik. Die Schwedendemokraten haben sich ebenfalls geäußert und auf X gepostet: «Magdalena Andersson will in Sitzungen sitzen. Wir deportieren und einsperren die Banden. Alle. Warum wollen die S das nicht?»

Dieser Streit beleuchtet die politischen Spannungen darum, wie Schweden der zunehmenden Bandengewalt begegnen soll, mit unterschiedlichen Ansichten zu Zusammenarbeit und Prioritäten.

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