Elisabeth Thand Ringqvist wurde zur neuen Vorsitzenden der Centerpartiet auf dem Parteitag in Karlstad gewählt. In ihrer Rede priorisierte sie ländliche Wohlfahrt, Klima und Wachstum und lud die Ministerpräsidentschaftskandidaten Magdalena Andersson und Ulf Kristersson ein, über die Eindämmung des Einflusses der SD zu sprechen. Sie betonte, dass die Unterstützung der Partei Bedingungen mit sich bringt, wie 57 Milliarden Kronen für einfachere Einstellungen.
Auf dem Parteitag der Centerpartiet in Karlstad am 13. November 2025 betrat Elisabeth Thand Ringqvist die Bühne zu den Klängen von Stevie Wonders 'Sir Duke'. Sie ist die vierte Vorsitzende der Partei in dieser Amtszeit und folgte ihrem Vorgänger, indem sie zentrale Themen hervorhob: Wohlfahrt auf dem Land, Klima und gesteigertes Wachstum für mehr Jobs. Mit typischem Centerpartiet-Optimismus betonte sie die Rolle der Partei als lösungsorientierte Kraft inmitten einer düsteren Realität.
Nach der Turbulenz um die früheren Vorsitzenden Muharrem Demirok und den unerwarteten Rücktritt von Anna-Karin Hatt vermied Thand Ringqvist klare Aussagen zur Regierungsunterstützung. Stattdessen lud sie Ulf Kristersson (M) und Magdalena Andersson (S) zu einem Besuch in der 'Realität' ein, mit Fokus auf mehr Jobs. Interne bekannt als 'ETR', machte sie klar, dass Unterstützung ihren Preis hat – beispielsweise 57 Milliarden Kronen in der nächsten Amtszeit, um Einstellungen günstiger zu machen.
Praktisch hat die Centerpartiet nach Analysen keine realistischen Alternativen zur Unterstützung einer S-geführten Regierung, um den Einfluss der Schwedendemokraten einzudämmen. Thand Ringqvist wies auf Andersson als einzige tragfähige Ministerpräsidentschaftskandidatin hin: 'Magdalena Andersson führt eine Partei, mit der wir oft zusammengearbeitet haben, um Verantwortung für Schweden zu übernehmen.' Eine explizite Unterstützung wird wahrscheinlich verzögert, um interne Unruhen zu vermeiden und die Verhandlungsposition zu verbessern. Das jüngste Chaos um die Regierungsfrage entlastet sie, doch die Herausforderung bleibt: Wähler wissen oft nicht, worum es in C's Politik geht.