Zentrumspartei erstattet Ulf Kristersson beim Verfassungsausschuss

Die Zentrumspartei hat Premierminister Ulf Kristersson (M) wegen Sicherheitsverstößen beim Schwedischen Vermessungs-, Kataster- und Grundbuchamt beim Verfassungsausschuss des Parlaments angezeigt. Der Schritt folgt der Prüfung von Infrastrukturminister Andreas Carlson (KD) wegen ähnlicher Vorfälle. Die Partei fordert eine Untersuchung der Regierungsbehandlung der nationalen Sicherheit.

Die Zentrumspartei (C) hat Premierminister Ulf Kristersson (M) formell beim Verfassungsausschuss (KU) des Reichstags angezeigt, nachdem schwere Sicherheitsverstöße beim Lantmäteriet aufgedeckt wurden. Laut Partei wurden Verschlusssachen offen in den Archiven der Behörde belassen, und der Kundenservice hat Dokumente ohne Geheimhaltungsprüfung herausgegeben. Diese Probleme sind in der laufenden Legislaturperiode ans Licht gekommen und betreffen sowohl das Lantmäteriet als auch die Regierungsämter. Früher diese Woche wurde Infrastruktur- und Wohnungsminister Andreas Carlson (KD) aus demselben Grund beim KU angezeigt. Die Prüfung erstreckt sich nun auf den Regierungschef selbst. Daniel Bäckström, Fraktionsvorsitzender der Zentrumspartei im Reichstag, erklärte in einer Pressemitteilung: «Die Zentrumspartei zeigt den Premierminister beim KU an wegen der schweren Sicherheitsverstöße, die in dieser Periode sowohl beim Lantmäteriet als auch in den Regierungsämtern bekannt geworden sind.» Die Zentrumspartei möchte, dass der KU insbesondere «die Führung des Premierministers und die Behandlung der nationalen Sicherheit» prüft. Die Anzeige hebt die Bedenken der Opposition bezüglich der Fähigkeit der Regierung hinsichtlich des Schutzes sensibler Informationen hervor. Es wurden noch keine unmittelbaren Reaktionen der Regierung berichtet, doch die Angelegenheit wird nun vom Verfassungsausschuss bearbeitet. Im Hintergrund stehen unzureichende Verfahren für den Umgang mit Verschlusssachen, die die nationale Sicherheit gefährden könnten. Das Lantmäteriet, zuständig für Grundbuch und Kartografie, wurde für schlampige Prozesse kritisiert.

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