Jimmie Åkesson äußert sich zu Ministerpräsidenten-Kandidatur und SD-Skandal

Während der Parteiführerdebatte am Mittwoch im schwedischen Parlament kommentierte Jimmie Åkesson (SD) seine Rolle als potenzieller Ministerpräsidentenkandidat. Er äußerte Zuversicht hinsichtlich der fortgesetzten Zusammenarbeit mit Ulf Kristersson (M) bei der Regierungsbildung. Nach der Debatte sprach er auch die Verdachtsmomente gegen die SD-Abgeordnete Katja Nyberg an.

Am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, fand erstmals am Abend eine Parteiführerdebatte im schwedischen Parlament statt. Der Debatte folgten Interviews in SVTs Aktuellt mit den Führern der drei größten Parteien: Ulf Kristersson (M), Magdalena Andersson (S) und Jimmie Åkesson (SD). Kristersson betonte die Notwendigkeit einer starken Regierung in unsicheren Zeiten. „Wenn es international sehr turbulente Zeiten gibt, müssen wir hier zu Hause in Schweden alles richtig machen“, sagte er. Er sprach über Kriminalität, Verteidigung und Wirtschaft und stellte seine Politik der fehlenden Alternativen der Opposition gegenüber. „Es wird eine starke Regierung benötigt, die einen kann, sich einigen und Dinge erledigen“, fügte er hinzu. Andersson konzentrierte sich darauf, normale Haushalte zu stärken und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. „Wir müssen das starke Schweden wieder aufbauen“, erklärte sie. Sie schlug erhöhte Kindergeldzahlungen, Abschaffung der Karenz bei Krankengeld und günstigere Medikamente vor, während sie die Tidö-Regierung für Steuersenkungen kritisierte, die Besserverdienenden nutzen. Andersson bezeichnete Åkesson als Ministerpräsidentenkandidaten neben sich und Kristersson. Åkesson bestätigte seinen Status als Kandidat: „Wir sind primär drei Parteiführer, die jeweils eine große Partei anführen. Wenn man eine große Partei in Schweden führt, ist man sicherlich auch Ministerpräsidentenkandidat.“ Er verwies auf früheren Erfolg bei der Regierungsbildung: „Wir haben es einmal geschafft, uns bei der Regierungsfrage zu einigen, und ich bin überzeugt, dass wir es wieder schaffen werden.“ Åkesson betonte, dass Schweden mindestens vier Jahre mehr benötigt, um die Reformen fortzusetzen: „Schweden ist endlich auf dem richtigen Weg, aber es dauert.“ Nach der Debatte kommentierte Åkesson die Verdachtsmomente gegen Katja Nyberg, eine SD-Abgeordnete im Justizausschuss, die wegen Trunkenheit am Steuer und Drogenstraftaten nach einem Unfall in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr untersucht wird. Nyberg hat die Vorwürfe bestritten und Überraschung geäußert. Åkesson sagte: „Natürlich, generell gesagt, wenn man für ein Verbrechen verurteilt wird, sollte man nicht für die Schwedendemokraten im Parlament sitzen. Aber wir sind noch nicht so weit.“ Er wollte nicht spekulieren, wartete auf Fakten und hat nicht persönlich mit Nyberg gesprochen – das übernimmt die Fraktionsführung.

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