Schwedendemokratische Politikerin tritt nach Expo-Enthüllung zurück

Barbara Åberg, eine Politikerin der Schwedendemokraten in Skurup, tritt von ihren kommunalen Ämtern zurück, nachdem Expo ihre Verbreitung von Verschwörungstheorien und impfkritischen Ansichten in sozialen Medien enthüllt hat. Sie hat prorussische Inhalte gepostet und die Unterstützung für die Ukraine kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende der Partei bestätigt, dass ihre Meinungen nicht mit der Parteilinie übereinstimmen.

Barbara Åberg war kürzlich im Gemeinderat von Skurup und als Ersatzmitglied im Gemeindevorstand tätig. Nach der von Expo am Freitag veröffentlichten Untersuchung, die ihre Aktivitäten in sozialen Medien aufdeckte, gab der Fraktionsvorsitzende der Schwedendemokraten Lars Nyström bekannt, dass sie aus allen ihren Ämtern ausscheidet. Åberg war aktiv in der Facebook-Gruppe 'Ryssland är våra vänner' und postete unter anderem: 'Sjukt trött på Ukrainas proxykrig och Europas krigshets mot Ryssland. Skäms att vara svensk' (Extrem müde von Ukraines Stellvertreterkrieg und Europas Kriegshetze gegen Russland. Schäme mich, Schwedin zu sein). Sie behauptete zudem, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einem Gangster eingesetzt wurde und das Land seit 2014 an NATO und die USA verkauft worden sei. Laut Expo stellte sie Russland als bedroht dar, während sie Europa, die USA und 'Globalisten' als Aggressoren darstellte. Åberg teilte Beiträge von Swebbtv, das russische Staatspropaganda und Verschwörungstheorien verbreitet, und äußerte sich impfkritisch. Nyström schrieb in einer E-Mail an SVT: 'Die geäußerten Meinungen stimmen nicht mit den Ansichten der Partei überein, sondern sind die eigenen Gedanken und Reflexionen des Einzelnen. Nach einem Gespräch hat die Betroffene nun mitgeteilt, dass sie aus allen ihren kommunalen Aufgaben ausscheidet.' Expos Berichterstattung hebt hervor, wie Åbergs Posts nicht mit den offiziellen Positionen der Schwedendemokraten übereinstimmen.

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