Verdächtige Foxtrot-Kurierin bei schwedischem Gefängniswesen beschäftigt

Eine Frau, die im März beim schwedischen Gefängniswesen angestellt war, wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem die Polizei über 200 kg Betäubungsmittel in Nykvarn beschlagnahmt hatte. Die Behörden vermuten, dass sie als Kurierin für das Foxtrot-Netzwerk tätig war. Der Beschlagnahmefall hängt mit internationaler organisierter Kriminalität zusammen.

Die Polizei durchsuchte am Freitag ein Industriegrundstück in der Gemeinde Nykvarn im Rahmen einer geplanten Operation. Eine Frau wurde am Tatort festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf besonders schweres Drogenvergehen. Der Beschlagnahmefall umfasste über 200 kg Betäubungsmittel, erste Tests deuten auf Amphetamin hin. Staatsanwalt Mats Dahlberg von der Abteilung gegen internationale und organisierte Kriminalität leitet den Fall.

»Es ist kein Zufall, dass das passiert. Die Polizei hatte ein Interesse an ihr und überwachte sie an diesem Tag. Sie kauft verschiedene Gegenstände, und ihre Art zu handeln, wie sie zum Gelände reist und sich dort verhält, führte dazu, dass die Polizei zuschlug,» sagt Dahlberg.

Die Frau wird verdächtigt, als Kurierin für das Foxtrot-Netzwerk agiert zu haben, eine kriminelle Organisation mit internationalen Verbindungen. Die Hauptfigur des Netzwerks hält sich laut früheren Polizeiangaben im Ausland auf. Erik Guteson, Abteilungsleiter der Einheit gegen internationale und schwere organisierte Kriminalität in der Westregion, hat zuvor ähnliche Beschlagnahmungen mit Foxtrot in Verbindung gebracht.

Dokumente zeigen, dass die Frau bis zum 31. März 2025 beim schwedischen Gefängniswesen beschäftigt war. Sie arbeitete in der Anstalten Hall, einem Hochsicherheitsgefängnis außerhalb von Södertälje. Das Gefängniswesen bestätigt die Beschäftigung, gibt aber an, dass sie an diesem Datum endete. «Eine Person mit dem entsprechenden Namen war zuvor beschäftigt. Die Beschäftigung endete am 31. März 2025,» schreibt die Behörde in einer Stellungnahme.

Die Frau hat in diesem Jahr zwei Vorstrafen wegen geringfügiger Drogenvergehen. Der Beschlagnahmefall wurde zur vollständigen Analyse geschickt. Ihr Verteidiger hat sich geweigert, zu dem Fall Stellung zu nehmen.

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