Eine schwedische Frau in den 70ern ist in philippinischer Haft gestorben. Sie wurde im September wegen Verdachts auf Schmuggel von sechs Kilogramm Methamphetamin ins Land festgenommen. Die Umstände ihres Todes sind unbekannt.
Eine schwedische Staatsbürgerin in den 70ern, die nach unbestätigten Berichten auch die Schweizer Staatsbürgerschaft besaß, starb am 6. Dezember in einem philippinischen Gefängnis. Die Frau war als ausgewandert aus Schweden registriert und drohte lebenslange Haft wegen Drogen-Schmuggels.
Sie wurde Mitte September auf dem Ninoy Aquino International Airport in Manila festgenommen. Die Frau war mit einem Flug aus Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten angekommen. Die philippinische Zollbehörde entdeckte sechs Kilogramm Methamphetamin in ihrem Koffer durch Gepäck-Röntgen und einen Drogenhund. Ein Test bestätigte, dass es sich um Methamphetamin im Wert von etwa 6,5 Millionen Schwedischen Kronen handelte.
Zoll-Sprecher Ariel F Nepomuceno kommentierte die Festnahme: «Diese Operation sendet eine klare Botschaft an internationale Drogenkartelle: Die Philippinen werden kein Tor für illegale Drogen sein. Unsere Häfen und Flughäfen bleiben unter strenger Überwachung.»
Nach der Festnahme verbrachte die Frau über zwei Monate in Haft. Das schwedische Außenministerium (UD) bestätigt den Tod und teilt mit, dass die Angehörigen benachrichtigt wurden. Die Umstände des Todes sind unbekannt.
Das philippinische Gefängniswesen wird als überfüllt beschrieben, mit Berichten über physische und psychische Folter von Organisationen wie dem Roten Kreuz, Human Rights Watch und den UN. Tausende Menschen sterben jedes Jahr in den Gefängnissen des Landes.