Ehemaliger Wirtschaftsminister Éric Lombard vor der Präsidentschaftswahl in sozialdemokratischen Kreisen aktiv

Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl engagiert sich der ehemalige Wirtschaftsminister Éric Lombard, ein enger Vertrauter von François Bayrou, aktiv im sozialdemokratischen linken Spektrum. Am Samstag nahm er gemeinsam mit François Hollande und Raphaël Glucksmann an einem Treffen in Liffré teil und debattierte mit Boris Vallaud. Bereits einen Monat zuvor sprach er bei der Jubiläumsfeier des Medienportals Libre Journal.

Éric Lombard, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Finanzen unter François Bayrou, tritt im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2027 verstärkt bei Veranstaltungen der sogenannten „regierenden Linken“ in Erscheinung. Als enger Weggefährte des MoDem-Chefs strebt er an, sich dauerhaft in der französischen politischen Landschaft zu etablieren.

Am Samstag verbrachte er den Tag in Liffré im Département Ille-et-Vilaine an der Seite des ehemaligen Präsidenten François Hollande und Raphaël Glucksmann. Am Vormittag debattierte er mit Boris Vallaud, dem Vorsitzenden der sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung, den er als „Freund“ bezeichnete, über Fragen der Arbeitspolitik.

Vor einem Monat sorgte Lombard für Aufmerksamkeit beim Jubiläum von Libre Journal, einem von Laurent Joffrin, dem ehemaligen Direktor von Libération und Le Nouvel Obs, gegründeten Medienportal. Vor einem Publikum, zu dem unter anderem François Hollande, Bernard Cazeneuve und Jérôme Guedj zählten, setzte er sich für sozialdemokratische Positionen ein.

Zudem fungiert er regelmäßig als Gesprächspartner für zahlreiche potenzielle Präsidentschaftskandidaten und festigt damit seine Rolle als einflussreicher Akteur hinter den Kulissen dieser politischen Strömung.

Verwandte Artikel

French Socialist leader Olivier Faure blames Jean-Luc Mélenchon as electoral 'ballast' amid left-wing losses in municipal elections, with dramatic election maps in background.
Bild generiert von KI

Französische Sozialisten bezeichnen Mélenchon nach Kommunalwahlen als „Ballast“ für das linke Lager

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Nach der zweiten Runde der Kommunalwahlen am 22. März 2026 machen Sozialisten Jean-Luc Mélenchon und La France insoumise (LFI) für Verluste in mehreren Hochburgen verantwortlich, die an das rechte Lager fielen. PS-Parteichef Olivier Faure bezeichnet Mélenchon als „Ballast der Linken“, während LFI von Durchbrüchen spricht.

François Hollande und Raphaël Glucksmann trafen sich am Samstag in Liffré, Ille-et-Vilaine, zu einer Veranstaltung, die den Auftakt eines Wettbewerbs innerhalb der sozialdemokratischen Linken vor der Präsidentschaftswahl 2027 markiert. Die beiden Politiker räumen ein, sich auf eine Kandidatur vorzubereiten, betonen jedoch, dass es am Ende nur einen Kandidaten geben werde. Die von Loïg Chesnais-Girard organisierte Veranstaltung zog zahlreiche Anhänger an.

Von KI berichtet

Der Europaabgeordnete von Place Publique hielt am Samstag seine erste Versammlung in den Docks d’Aubervilliers vor laut Angaben der Organisatoren 4000 Menschen ab. Ohne offiziell als Präsidentschaftskandidat für 2027 verkündet zu sein, bekräftigte er seine Absicht, das linke Lager zu einen.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen