Bruno Retailleau schlägt Deregulierung vor, um Industrie zu beleben

Bruno Retailleau, Präsident der Republikaner, stellte bei seinem ersten Auftritt als Präsidentschaftskandidat Maßnahmen vor, um «mehr zu produzieren» und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Er sprach während eines Besuchs in einer Mühle in Seine-et-Marne. Sein Programm will Frankreich vom «Sozialstatismus» durch einen Bruch mit Bürokratie und Vorschriften befreien.

Bruno Retailleau, Präsident der Republikaner-Partei (LR) und Senator aus der Vendée, trat am 19. Februar in Verdelot, Seine-et-Marne, erstmals öffentlich als offizieller Präsidentschaftskandidat auf. Er besuchte die Moulins Bourgeois, eine Familienmühle, die seit fast 130 Jahren in der Gemeinde ansässig ist.  nnWährend des Besuchs beobachtete Herr Retailleau die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Überprüfung der Siegel an Mehlsäcken. «Das zeigt, dass ein Unternehmen, das seit fast 130 Jahren in derselben Gemeinde verwurzelt ist, die beste Technologie übernehmen kann», sagte er. Er kommentierte auch die Qualität des produzierten Brots und meinte: «Man beurteilt die Qualität eines Restaurants immer an seinem Brot.»  nnEine Woche nach der Ankündigung seiner Kandidatur signalisiert dieser Auftritt die Absicht, sich vom Parteiapparat zu distanzieren, wie ein enger Mitarbeiter bemerkt hatte: «Er muss Abstand zur Partei nehmen.» Im Januar hatte er seine Arbeitsvorschläge vom LR-Zentrale mit einer als «etwas technisch» bezeichneten PowerPoint-Präsentation vorgestellt.  nnMit dem Titel «Mehr produzieren, um besser zu leben» diagnostiziert dieser zweite Teil seines Wirtschaftsprogramms eine schnellere Deindustrialisierung in Frankreich als bei seinen europäischen Partnern, verursacht durch die «Kugel und Kette aus Normen und Abgaben». Um dies zu bekämpfen, setzt sich Herr Retailleau offen für Deregulierung ein, um grundlegend mit «Bürokratie, Normen, Regulierungen und Steuern» zu brechen und das Land vom «Sozialstatismus» zu befreien.  nn2009 hatte er in Erwägung gezogen, Staatssekretär für digitale Angelegenheiten zu werden, doch sein damaliger Mentor Philippe de Villiers hatte dies vetoisiert.

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