Die Partei Les Républicains (LR) wird am kommenden Dienstag eine Sitzung des Politbüros abhalten, um die Schlussfolgerungen eines Ausschusses zur Auswahl ihres Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2027 vorzustellen. Die Versammlung findet im Anschluss an die Kommunalwahlen statt, bei denen der zentristische Block bröckelt. Optionen wie offene oder geschlossene Vorwahlen werden den Mitgliedern noch vor dem Sommer zur Abstimmung vorgelegt.
Die Républicains unter der Leitung von Bruno Retailleau haben für den kommenden Dienstag, direkt nach den Kommunalwahlen, eine Sitzung des Politbüros angesetzt. Nach Informationen von Le Figaro werden auf der Sitzung die Ergebnisse eines Lenkungsausschusses unter dem Vorsitz von Gérard Larcher, Präsident des Senats (LR), vorgestellt, der die Aufgabe hat, das Verfahren zur Auswahl der Kandidaten für das Präsidentschaftsrennen 2027 zu skizzieren. Die Partei sieht sich mit einem bröckelnden zentristischen Block und wachsenden Ambitionen auf der Rechten konfrontiert. Der Ausschuss hat Schlüsselpersonen wie Laurent Wauquiez, Valérie Pécresse, Bruno Retailleau und David Lisnard konsultiert. Zu den vorgeschlagenen Optionen gehören eine offene Vorwahl, eine geschlossene Vorwahl, eine automatische Ratifizierung durch Meinungsumfragen oder andere Methoden. Die Parteimitglieder werden voraussichtlich noch vor dem Sommer über diese Optionen abstimmen. Diese Entscheidung kommt, da die Kommunalwahlen einen ersten Test für die LR darstellten, die vor den entscheidenden zweiten Runden vorsichtig bleibt.