Der Senator Max Brisson, zuständig für das Bildungsprojekt der Les Républicains, gibt Einblicke hinter die Kulissen der Ausarbeitung von Bruno Retailleaus Präsidentschaftsprogramm für 2027. Etwa fünfzig thematische Arbeitsgruppen arbeiten im Verborgenen an Themen wie Bildung, Renten und Sicherheit. An dem Vorhaben sind Vertreter der Zivilgesellschaft, Akteure aus der Praxis sowie gewählte Abgeordnete beteiligt.
Bruno Retailleau, Vorsitzender der Les Républicains und Präsidentschaftskandidat für 2027, leitet die Erarbeitung eines neuen, eigenständigen Programms. Max Brisson, Senator der Pyrénées-Atlantiques und Nationalsekretär für das Bildungsprojekt, stellt diese Initiative in einem am 3. Mai 2026 veröffentlichten Interview mit Le Figaro vor.
Etwa fünfzig thematische Arbeitsgruppen arbeiten diskret an Schlüsselbereichen wie Bildung, Renten und Sicherheit. Brisson hebt die Originalität dieser Methode hervor: "Diese Vorbereitung stützt sich in jedem Bereich auf Personen aus der Zivilgesellschaft, Akteure aus der Praxis, die mit den Problemen vertraut sind, sowie auf Parlamentarier und gewählte Mandatsträger, die sich mit diesen Dossiers befassen."
Für das Bildungsprojekt begannen die Gespräche im September mit Lehrern, Inspektoren, ehemaligen Führungskräften des Bildungsministeriums (Education Nationale), Wirtschaftsführern sowie Gründern von Privatschulen mit oder ohne staatlichen Vertrag. Diese Treffen finden äußerst regelmäßig statt.
Bruno Retailleau habe gefordert, "den Tisch umzustoßen" (renverser la table), so Brisson, was den Anspruch auf einen tiefgreifenden Wandel im Vorfeld der Präsidentschaftswahl unterstreicht.