Das Büro des Registrars für politische Parteien (ORPP) hat eine öffentliche Bekanntmachung zur vorläufigen Registrierung von vier neuen politischen Parteien in Kenia herausgegeben. Bei den Parteien handelt es sich um die National Forum Party (NFP), die Clean Alliance Party of Kenya (CAP-K), die New Face Party of Kenya (Face) und die Mwongozo Mpya Party (MMP). Die Öffentlichkeit hat sieben Tage Zeit, um Einwände zu erheben.
Das Büro des Registrars für politische Parteien (ORPP) veröffentlichte am 7. April eine öffentliche Bekanntmachung, in der die Anträge auf vorläufige Registrierung von vier neuen politischen Parteien angekündigt wurden. Dabei handelt es sich um die National Forum Party (NFP), die Clean Alliance Party of Kenya (CAP-K), die New Face Party of Kenya (Face) und die Mwongozo Mpya Party (MMP), während die Vorbereitungen für die Wahlen 2027 intensiviert werden.
Die NFP strebt die Farben Grün, Schwarz und Rot an, mit einem "Aspire-Mark"-Symbol und dem Slogan "Tuko One, Tuko True". Ihre Gründer sind James Munene Thuku, Elizaphan Mwangi Kamau und Chiboli Clare Muhele. Die CAP-K wünscht sich die Farben Grün, Weiß, Gelb und Dunkelblau, ein Symbol eines kehrenden Besens und den Slogan "Sauti ya Haki". Zu den Gründern gehören Margret Nekesa Barasa, Andrew Kimani Kamau und Ezekiel Nyameino Bosire.
Die New Face Party of Kenya (Face) schlägt die Farben Braun, Schwarz und Weiß vor, ein Bluetooth-Symbol als Zeichen und den Slogan "Sauti ya Mwananchi, Nguzo ya Taifa". Ihre Gründer sind Delvine Moraa John, Anguche Elvis Kongoti und Tarasila Kawira M’Liburu. Die Mwongozo Mpya Party (MMP) beantragt die Farben Olivgrün, gebranntes Orange und Schwarz, ein Phönix-Symbol und den Slogan "Sote Pamoja". Gründer sind Macharia Njeru, Fatuma Ali Saman, Vincent Kibet Kiptoo, Annabel Njoki Mwangi, Hellen Keis und Steve Owuor Odera.
Die Öffentlichkeit ist dazu aufgerufen, innerhalb von sieben Tagen ab dem Veröffentlichungsdatum der Bekanntmachung Einwände zu erheben. Diese neuen Registrierungen erfolgen in einem angespannten politischen Umfeld, das von internen und parteiübergreifenden Konflikten in großen Gruppierungen wie dem Orange Democratic Movement (ODM) und der United Democratic Alliance (UDA) geprägt ist, wobei die Aktivitäten etwa 18 Monate vor den Wahlen 2027 zunehmen.