Frankreich hat seinen Steueranreiz für internationale Produktionen überarbeitet, um Schauspielergehälter einzuschließen, um mit Städten wie London und Prag um Großproduktionen aus Hollywood zu konkurrieren. Die Reform, genehmigt nach Lobbying von Branchenführern, bietet 30 % Rückerstattung auf qualifizierte Ausgaben, steigend auf 40 % für Projekte mit signifikantem französischem VFX-Arbeit. Diese Änderung soll die lokale Wirtschaft in einer anspruchsvollen globalen Produktionslandschaft ankurbeln.
Frankreich steigert seine Attraktivität als Drehort durch eine bedeutende Aktualisierung des Tax Rebate for International Productions (TRIP). Die Reform umfasst nun Below-the-Line-Kosten wie Gehälter für nicht-europäische Schauspieler und Hotelunterkünfte, die für 30 % Rückerstattung qualifiziert sind, steigend auf 40 % für Filme, die mehr als 2 Millionen Euro (2,3 Millionen Dollar) für französisches VFX ausgeben. Jedes Projekt ist auf 30 Millionen Euro (35 Millionen Dollar) Rückerstattung begrenzt. Die Maßnahme wartet auf die endgültige Genehmigung der Europäischen Kommission und könnte bald wirksam werden. Bemerkenswert ist, dass die vierte Staffel von HBOs 'The White Lotus' im Château de La Messardière in Saint-Tropez gedreht werden soll, aber aufgrund des Zeitplans möglicherweise nicht vom erweiterten Anreiz profitiert. Gaëtan Bruel, Präsident des Centre national du cinéma (CNC), betonte bei der Paris Images-Veranstaltung die Notwendigkeit dieser Änderungen. „Dieses Verstärken korrigiert daher einen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unseren Nachbarn und bringt uns zurück ins Spiel“, sagte Bruel. Er hob den Rückgang der TRIP-genehmigten Produktionen von 100 im Jahr 2022 auf 55 im Jahr 2024 hervor, den er einer „geschwächten Branche“ und reduzierten globalen Volumen zuschrieb. Der Druck für die Reform kam von Schlüsselfiguren wie Netflix-Mit-CEO Ted Sarandos und Paramount Skydance-CEO David Ellison, die französischen Präsidenten Emmanuel Macron beeinflussten. Ellison erörterte es letzten Monat in Paris inmitten seines Bietens für Warner Bros. Discovery, während Sarandos es beim Choose France-Gipfel im Mai 2024 ansprach. Unter Macrons France 2030-Plan haben Investitionen in Infrastruktur und Ausbildung die jährlichen Produktionsausgaben in einem Jahrzehnt von 1,5 auf 3 Milliarden Euro verdoppelt. Serien wie 'Emily in Paris', 'Franklin' und 'The New Look' haben französisches Talent präsentiert. Bruel warnte jedoch vor anhaltender „Turbulenz“ durch Marktrückgang und Konkurrenz, was die Erweiterung der Rückerstattung für wirtschaftliche Vorteile wie Jobs und lokale Einnahmen essenziell macht.