Der Alpine-Pilot Franco Colapinto wurde nach dem Großen Preis von Barcelona vom achten auf den zehnten Platz zurückversetzt, nachdem er eine 10-Sekunden-Zeitstrafe erhalten hatte, weil er unter Gelben Flaggen nicht ausreichend abgebremst hatte.
Die Strafe wurde nach dem Rennen verhängt, als die Stewards Colapintos Fahrweise in Runde 40 untersuchten. Fernando Alonso hatte seinen Aston Martin in Kurve 9 wegen eines vermuteten Batterieproblems abstellen müssen, was lokale Gelbe Flaggen auslöste, die später in ein virtuelles Safety-Car übergingen.
Die Stewards stellten fest, dass Colapinto zwar leicht vom Gas ging, im Sektor mit Gelben Flaggen jedoch nicht ausreichend abbremste. Sie verhängten die Strafe und addierten einen Punkt zu seiner Superlizenz, womit er in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt zwei Punkte angesammelt hat.
Colapinto war ursprünglich hinter seinem Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly als Achter ins Ziel gekommen. Durch das Ergebnis fällt er nun hinter die Racing-Bulls-Piloten Liam Lawson und Arvid Lindblad zurück.
Vor der Entscheidung über die Strafe hatte Colapinto erklärt, dass das Team trotz früherer Schwierigkeiten am Renntag Stärke gezeigt habe und man weiterhin an der Verbesserung des Autos arbeiten werde.