In Görlitz steht Finley Pügner, Anführer der rechtsextremen Gruppe Elblandrevolte, vor Gericht. Er und zwei Mitangeklagte sollen vor gut einem Jahr eine Gruppe Linker angegriffen haben. Die Truppe wird vom Verfassungsschutz als Keimzelle rechtsextremer Straftaten beobachtet.
Der Prozess gegen Finley Pügner und seine zwei Kameraden findet in Görlitz statt. Die Anklage wirft ihnen vor, vor gut einem Jahr eine Gruppe Linker angegriffen zu haben. Dabei sollen Schlaghandschuhe, Tritte und Knallkörper zum Einsatz gekommen sein.
Pügners Truppe, bekannt als Elblandrevolte, gilt als Keimzelle für rechtsextreme Straftaten in der Region. Der Verfassungsschutz beobachtet die Gruppe genau, da sie als Nachwuchs rechtsextremer Aktivitäten eingestuft wird. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen rechten und linken Gruppen in Sachsen.
Der Angriff ereignete sich in einer Zeit zunehmender Konfrontationen in der rechtsextremen Szene. Pügner führt die Elblandrevolte an, die für ihre Aggressionen gegenüber politischen Gegnern bekannt ist. Der Prozess könnte Einblicke in die Strukturen dieser Gruppe geben und Auswirkungen auf die Überwachung durch Behörden haben.