In der vierten Runde der Tata Steel Masters hielt Weltmeister D. Gukesh Titelverteidiger R. Praggnanandhaa mit einer ungewöhnlichen Eröffnungsvariante zur Remis. Nodirbek Abdusattorov und Hans Moke Niemann sind nun gemeinsam in Führung mit je drei Punkten. Die Runde brachte mehrere entscheidende Ergebnisse, die den Wettbewerb unter den Topspielern verschärften.
Die vierte Runde der Tata Steel Masters brachte intensive Kämpfe unter der Schachelite. Weltmeister D. Gukesh, mit den Schwarzen, wählte eine ungewöhnliche Variante gegen die Französische Verteidigung, um seinem Landsmann R. Praggnanandhaa zu kontern. Trotz Praggnanandhaas Bemühungen, die weiße Bauernstruktur auf dem Damenflügel zu schwächen, endete die Partie remis im Turmendspiel mit Dame und Bauern. Dies war Gukeshs vierte Remis in Folge, während Praggnanandhaa mit zwei Remis und zwei Niederlagen gemeinsam mit Anish Giri am Tabellenende bleibt. Anish Giri remisierte auch, diesmal gegen den Inder Arjun Erigaisi, in einem Turm- und Bauernendspiel, in dem Weiß keinen Durchbruch fand. Erigaisi, bekannt für seinen aggressiven Stil im Gegensatz zu Giris Solidität, liegt mit zwei Punkten knapp hinter den Führenden, gleichauf mit dem Usbeken Javokhir Sindarov und dem Niederländer Jorden van Foreest. Die Rundensieger waren Nodirbek Abdusattorov, der den Thailänder Dai Van Nguyen aus Tschechien besiegte, und Hans Moke Niemann, der den Inder Aravindh Chithambaram in einer gekonnten Partie mit einem gefährlichen Damnopfer überwand. Sindarov besiegte den Deutschen Matthias Bluebaum. Abdusattorov und Niemann führen mit je drei Punkten aus vier, während das Turnier weitere Spannung verspricht, da die Spieler um die Vorherrschaft kämpfen.