R. Praggnanandhaa hat Schwierigkeiten bei den Tata Steel Masters in Wijk aan Zee und hat nach 11 Runden nur 4,5 Punkte. Der indische Großmeister, der sich für das bevorstehende Candidates-Turnier qualifiziert hat, nennt Müdigkeit durch einen hektischen Zeitplan als Faktor für seine Leistung. Trotz des Einbruchs bleibt er optimistisch bezüglich seiner Vorbereitung auf das März-Event.
Das Tata Steel Masters-Turnier in Wijk aan Zee, oft als „Wimbledon des Schachs“ bezeichnet, ist für Indiens Topspieler schlecht gestartet. Nach 11 Runden in der Ausgabe 2026 liegt R. Praggnanandhaa auf Platz 11 mit 4,5 Punkten aus einem Sieg, drei Niederlagen und sieben Remis. D. Gukesh ist 10., Aravindh Chithambaram 12. und Arjun Erigaisi 13. in einem Feld von 14, was alle drei in Gefahr bringt, aus den Top 10 der Welt zu fallen, wenn die Ranglisten bald aktualisiert werden. Zwei Runden bleiben übrig, und der Fokus liegt darauf, weiteren Schaden zu begrenzen. Dies steht im scharfen Kontrast zum Erfolg des Vorjahres, als Indien die Plätze 1 und 2 belegte und Gukesh Zweiter wurde. Praggnanandhaa, jetzt Weltranglistener 13 nach Verlust von 15,6 Ratingpunkten, begann das Jahr mit hohen Erwartungen nach vier Titeln 2025 und Führung im FIDE Circuit, die ihn für die Candidates qualifizierte. Er ist der einzige Inder im offenen Abschnitt, der am 28. März beginnt. Praggnanandhaas Form ist ein Schatten seiner früheren Erfolge. Er startete das Turnier mit zwei Niederlagen, darunter eine gegen Nodirbek Abdusattorov. Zur Reflexion über sein Spiel sagte er: „Ich bin mit zwei Niederlagen gestartet, was nicht gut war. Meine Gegner haben auch gut gespielt. Ich hatte nicht viele Chancen. Ich war in der ersten Partie schlecht, und Nodirbek hat in der zweiten eine gute Partie gespielt. Man braucht Schwung, um in ein Turnier zu kommen, den ich nicht hatte. Mein Spiel war nicht so schlecht, wie die Ergebnisse aussehen. Hoffentlich wird es besser.“ Der 20-Jährige schreibt seinen Einbruch teilweise der Erschöpfung durch non-stop Reisen seit November zu, einschließlich Events in Goa, London, Mumbai, Doha und Kolkata. In Kolkata gab er zu, erschöpft zu sein. Hinsichtlich der Candidates bleibt er zuversichtlich: „Ich denke nicht, dass das etwas damit zu tun hat, weil ich noch nicht einmal mit der Vorbereitung begonnen habe.“ Andere Candidates-Teilnehmer wie der gemeinsame Führende Javokhir Sindarov, Matthias Bluebaum (halben Punkt dahinter mit 22,6 Ratinggewinn) und Anish Giri (jetzt Achter) zeigen starke Leistungen. Experten glauben, dass Praggnanandhaas aktuelles niedriges Profil strategische Vorbereitung ist und eine Pause nach dem Turnier ihm hilft, sich für die größere Herausforderung zurückzusetzen.