Der populäre islamische Kleriker Ahmad Gumi hat die Anwendung des Scharia-Rechts in Nigeria als Vorrecht der Muslime verteidigt. Er kritisierte einen Bericht US-amerikanischer Abgeordneter. Die Bundesregierung wies auch Vorwürfe religiöser Verfolgung im Land zurück.
Am 24. Februar 2026 reagierte der prominente nigerianische Islamgelehrte Ahmad Gumi auf einen Bericht US-amerikanischer Abgeordneter, indem er die Umsetzung des Scharia-Rechts in Teilen Nigerias verteidigte. Gumi erklärte, dass die Anwendung der Scharia das Vorrecht der Muslime bleibe und es sich um eine interne Angelegenheit handle. In einer separaten Erklärung am selben Tag wies die Bundesregierung Nigerias die Haltung US-amerikanischer Kongressabgeordneter bezüglich angeblicher religiöser Verfolgung zurück. Die Regierung hielt an ihrer Position fest, dass eine solche Verfolgung im Land nicht existiere. Beide Reaktionen unterstreichen Nigerias Abwehr gegenüber externen Kritiken an seinen religiösen und rechtlichen Systemen. Gumi kritisierte speziell den Bericht der US-Abgeordneten, während die Zurückweisung der Bundesregierung anhaltende diplomatische Spannungen über Menschenrechtswahrnehmungen hervorhebt.