Die Polizei hat den Direktor der Hanania Group, Ahmad Syah Farhan, als Verdächtigen in einem Betrugsfall rund um Umra-Reisen festgenommen. Opfer wie Rosiani verloren Hunderte Millionen Rupiah und äußerten ihre tiefe Enttäuschung.
Die Polizei hat Ahmad Syah Farhan offiziell festgenommen und als Verdächtigen in einem Fall von mutmaßlichem Betrug und Veruntreuung von Geldern für Umra-Reisen eingestuft. Dieser Vorfall hat zahlreiche Pilgeranwärter betroffen, deren Reisen ins Heilige Land storniert wurden.
Rosiani, eine der Betroffenen, berichtete von Verlusten in Höhe von mehreren Hundert Millionen Rupiah. Sie sollte ursprünglich am 16. Juni gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihren Eltern und ihrem ungeborenen Kind abreisen, erhielt jedoch am 27. Mai ohne klare Begründung die Nachricht von der Stornierung.
Die Opfer suchten am 29. Mai das Büro von Hanania im Tower 88 in Kota Kasablanka, Süd-Jakarta, auf. Farhan traf sie persönlich, entschuldigte sich und bot zwei Optionen an: eine Umbuchung innerhalb von sechs Monaten oder eine Rückerstattung innerhalb von maximal zwei Jahren.
Farhan erklärte, er habe als Zeichen seiner Verantwortung persönliche Vermögenswerte liquidiert. Zudem verwies er auf finanzielle Probleme des Unternehmens, die durch Umstrukturierungen in eine andere Einheit verlagert worden seien.