Kongressabgeordnete aus Huila hinterfragen Petros Wandel in der Kriegsstrategie

Kongressabgeordnete aus Huila beschreiben den Wechsel des Präsidenten Gustavo Petro in der militärischen Strategie als verspätet angesichts der Ausbreitung bewaffneter Gruppen. Die von ihm angeordneten Bombenangriffe unterstreichen das Scheitern der 'Totalen Friedens'-Politik, so Senatoren und Abgeordnete. Leyla Rincón verteidigt die militärische Aktion als legitim, um das Leben von 20 Soldaten zu schützen.

Kongressabgeordnete aus Huila haben den jüngsten Wechsel des Präsidenten Gustavo Petro in der Sicherheitsstrategie in Frage gestellt, indem er Bombenangriffe gegen dissidente Fraktionen der Farc unter dem Alias 'Iván Mordisco' anordnete. Dies steht im Kontrast zu seinen früheren Kritiken als Kongressabgeordneter, als er zwischen 2019 und 2021 solche Operationen als mögliche "Kriegsverbrechen" bezeichnete aufgrund von Risiken für rekrutierte Minderjährige, und 2023 wiederholte er Vorwürfe wegen fehlender humanitärer Schutzmaßnahmen.

Petro rechtfertigte die 12 Bombenangriffe in seiner Regierung: "In den 12 Bombenangriffen, die ich in meiner Regierung angeordnet habe, habe ich maximale Aufklärung angefordert, um den Tod von Minderjährigen zu vermeiden, und ich habe es auf der Basis der Neutralisierung von Anführern narco-Gruppen getan." Der jüngste Schlag im Guaviare zielte darauf ab, zu verhindern, dass diese Gruppen nach Venezuela vordringen, und eine Hinterhaltung von Soldaten abzuwenden.

Der Volksanwalt bestätigte jedoch, dass ein Bombenangriff im Guaviare sechs Minderjährige tötete, nach Angaben der Behörde, oder sieben nach der Gerichtsmedizin, die von der bewaffneten Gruppe rekrutiert worden waren. Die Anwältin Iris Marín nannte es "tief bedauernswert" und betonte: "Das Prinzip der Humanität muss über dem Krieg stehen." Petro antwortete, dass die Operation, obwohl bedauernswert, notwendig war, um Einheiten der öffentlichen Streitkräfte zu schützen.

Senatorin Esperanza Andrade sieht Verzweiflung in der Regierung angesichts des Wachstums der Dissidenten und kritisiert die Selektivität: "Es ist evident: Es ist ein weiteres un-erfülltes Versprechen. Was ist mit der Einhaltung des internationalen humanitären Rechts in diesen Operationen passiert?" Die Abgeordnete Luz Pastrana sieht den Wechsel als erzwungenen Anpassung an die Realität und fordert Transparenz in den IHL-Protokollen zum Schutz von Minderjährigen.

Leyla Rincón, die mit der Regierung verbunden ist, nennt es eine legitime Aktion gegen 150 Männer, die 20 Soldaten bedrohten, ohne Politikbruch: "Der Tod von Minderjährigen in jeder militärischen Operation ist eine Tragödie, die der Staat nicht normalisieren kann." Der Abgeordnete Julio César Triana sieht es als verspätete und improvisierte Reaktion, acht Monate vor Ende der Amtszeit, mit Bedenken hinsichtlich der Zielselektivität.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen