Hunderte Autofahrer verbrachten die Nacht zum 13. Juli feststeckend auf der Strecke zwischen Malaba und Bungoma, nachdem sich nahe Kanduyi ein 33 Kilometer langer Stau gebildet hatte. Die Verkehrsbehinderung wurde durch obligatorische Plomben der Uganda Revenue Authority für Lastkraftwagen verursacht. Bis Montagmorgen hatte sich die Schlange auf 26 Kilometer verkürzt.
Die Long-Distance Drivers and Conductors Association berichtete, dass der Stau am Sonntag eine Länge von 33 Kilometern erreichte. Sie führte den Rückstau auf Verzögerungen bei der Ausgabe der URA-Plomben zurück, die für Lastwagen bei der Einreise nach Uganda erforderlich sind. Fahrer äußerten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, des Schutzes der Fracht, der Übermüdung und des Fehlens von sanitären Einrichtungen. Das kenianische State Department of East African Community Affairs kontaktierte ugandische Beamte, um den Prozess zu beschleunigen. Am Montag stellte der Verband fest, dass sich die Schlange ab Mayanja auf 26 Kilometer verkürzt hatte. Er bedankte sich bei Dr. Caroline Karugu für das Eingreifen, beschrieb die Lage jedoch weiterhin als kritisch. Der Grenzübergang Malaba dient als wichtige Handelsroute zwischen Kenia, Uganda, Ruanda und dem Südsudan.