Großflächiger illegaler Chrombergbau in Modderspruit bei Rustenburg hat die lokale Gemeinde gespalten, wobei einige Bewohner von Entschädigungen profitieren, während andere Sicherheitsrisiken und Sachschäden ausgesetzt sind. Tiefe Gruben stellen Gefahren für Kinder dar, und beschädigte Infrastruktur hat das tägliche Leben gestört. Bewohner haben die Behörden um Intervention gebeten, aber keine Maßnahmen wurden ergriffen.
Im Dorf Modderspruit, nahe Rustenburg in der nordwestlichen Provinz Südafrikas, hat illegaler Chrombergbau eine einst friedliche Gemeinde in eine geteilte verwandelt. Viele Bewohner haben Bergbaugruppen erlaubt, auf ihren Grundstücken zu operieren, im Austausch für Entschädigungen, aber das hat einen hohen Preis für andere gefordert.
Beschwerden drehen sich um die tiefen offenen Gruben, die von den Bergleuten zurückgelassen wurden, die laut Bewohnern Kinder und Vieh gefährden. Häuser wurden beschädigt, Straßen aufgegraben, und der Zugang innerhalb des Dorfes ist aufgrund der Ausgrabungen fast unmöglich geworden. Ein anonymer Bewohner sagte der SABC: «Wir leben schon eine Weile hier. Wir sind als Bewohner sehr engagiert. Die Dinge verbesserten sich, es gab viel Entwicklung. Die Straße war schlammig, wurde aber später asphaltiert. Das war vor den illegalen Bergbauaktivitäten.»
Sicherheitsängste wachsen, mit Berichten über Unfälle, einschließlich eines umgestürzten Lastwagens, der ausgehobenen Boden transportierte. Ein weiterer Bewohner äußerte Bedenken: «Sie graben ein Loch, bis sie sogar in Ihren Zaun graben. Sie wissen nicht, wann Sie oder Ihr Kind hineinfällt. Sogar der ausgehobene Boden fällt in das Loch. Einer der Lastwagen mit dem Boden ist vor Kurzem umgekippt. Sogar die Frauen, die Steine sammeln, werden von diesen Lastwagen getroffen. Wir fragen uns, ob unsere Kinder sicher sind.» Einige Einheimische fürchten um ihr Leben inmitten des Chaos.
Im Oktober kontaktierten Bewohner das Department of Mineral Resources and Energy und forderten einen Stopp der Aktivitäten und die Sanierung des Geländes. Das Problem wurde auch der Polizei gemeldet, aber Gemeindemitglieder behaupten, die Behörden schließen die Augen, obwohl sie von den illegalen Operationen wissen. Anfragen an das Department und den South African Police Service blieben unbeantwortet.