Die New York Times berichtete, dass Elon Musk am 24. März an einem Telefonat zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem indischen Premierminister Narendra Modi teilgenommen habe, doch das indische Außenministerium wies dies zurück. Die Staatschefs erörterten die Lage in Westasien. Musk und das Weiße Haus lehnten eine Stellungnahme ab.
Am 24. März 2026 führten US-Präsident Donald Trump und der indische Premierminister Narendra Modi ein Telefonat, um sich über die Lage in Westasien auszutauschen, einschließlich der Offenhaltung der Straße von Hormus. Die New York Times berichtete am 27. März unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass der Milliardär Elon Musk an dem Gespräch teilgenommen habe, und bezeichnete dies als ungewöhnlich für eine Privatperson während einer Kriegskrise.
Der Sprecher des indischen Außenministeriums, Randhir Jaiswal, reagierte am 28. März mit der Erklärung: „Das Telefongespräch am 24. März fand ausschließlich zwischen Premierminister Narendra Modi und Präsident Donald Trump statt.“ Er merkte an, dass es einen Austausch über Westasien ermöglicht habe. Die Regierung bestätigte Musks Anwesenheit weder, noch dementierte sie diese explizit, bestand jedoch darauf, dass es sich um ein Gespräch unter den Staatschefs handelte.
Die NYT teilte mit, dass Musk auf Anfragen zur Stellungnahme nicht reagierte und das Weiße Haus einen Kommentar zu seiner Einbindung ablehnte. Premierminister Modi schrieb auf X, er habe einen Anruf von Trump erhalten und unterstütze eine Deeskalation, wobei beide vereinbarten, in Kontakt zu bleiben. Der US-Botschafter in Indien, Sergio Gor, erklärte, die Staatschefs hätten über den Nahen Osten und die Straße von Hormus gesprochen.
Das Gespräch fand vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts und von Unterbrechungen der Lieferketten statt, die Musks Unternehmen wie Tesla und Starlink betreffen. Musks Firmen haben wachsende Interessen in Indien, unter anderem erhielt Starlink eine Sicherheitsfreigabe. Laut NYT hat Musks Einfluss in der Trump-Administration jedoch seit seinem Rücktritt von einem Regierungsamt im Jahr 2025 abgenommen.