Jaishankar weist Pakistans Vermittlungsangebot im US-Iran-Konflikt zurück

Bei einem parteiübergreifenden Treffen in Neu-Delhi wies Außenminister S. Jaishankar Pakistans Angebot zur Vermittlung im US-Iran-Konflikt mit der Begründung zurück, dass Indien sich nicht an "Dalali" oder Vermittlergeschäften beteilige. Er versicherte den Abgeordneten, dass ausreichende Treibstoffreserven vorhanden seien, und verwies auf die Bitte von Premierminister Modi an Präsident Trump, den Krieg baldmöglichst zu beenden.

Neu-Delhi: Außenminister S. Jaishankar erklärte am Mittwoch bei einem parteiübergreifenden Treffen, dass Indien im Gegensatz zu Pakistan nicht an "Dalali" oder Vermittlergeschäften beteiligt sei, und spielte damit die Rolle Islamabads als Vermittler im US-Iran-Konflikt herunter. Die von Verteidigungsminister Rajnath Singh geleitete Sitzung befasste sich mit den Sorgen über die Krise in Westasien. Jaishankar informierte die Abgeordneten darüber, dass Premierminister Narendra Modi am Dienstag telefonisch mit Präsident Donald Trump gesprochen habe, um ihn dazu zu drängen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, da dieser der Weltwirtschaft schade. Modi unterstützte zudem Bemühungen zur Wiederherstellung des Friedens sowie zur Offenhaltung und Sicherung der Straße von Hormus. Die Regierung versicherte, dass genügend Treibstoffreserven vorhanden seien, fünf weitere Tanker seien auf dem Weg. Zudem wies sie Vorwürfe zurück, man habe zur Tötung von Ayatollah Khamenei geschwiegen, und verwies auf Indiens gute Beziehungen zu Teheran. Die iranische Botschaft hatte ihre Tore nach fünf Tagen wieder geöffnet. Pakistans Feldmarschall Asim Munir drängt sich als zentraler Unterhändler auf – eine Rolle, die Pakistan laut Jaishankar seit 1981 anstrebt. Insgesamt 18 indische Schiffe oder Schiffe mit indischer Besatzung sitzen derzeit in der Straße von Hormus fest. Oppositionsführer, darunter Mukul Wasnik von der Congress Party, John Brittas von der CPI(M), Supriya Sule von der NCP, Asaduddin Owaisi von der AIMIM, Dharmendra Yadav von der SP und Sanjay Singh von der AAP, stellten Fragen zur Rolle Pakistans, zur Energieautonomie, zu russischen Ölkäufen, zur Abhängigkeit von Katar sowie zur jüngsten Israel-Reise von Premierminister Modi. Owaisi schlug eine asiatische Sicherheitsachse mit Indien, Japan, China und Südkorea vor. Auf den Vorwurf von Brittas, man habe geschwiegen, antwortete Jaishankar: „Wir haben nie geschwiegen. Wir haben mit allen gesprochen, Kommentare abgegeben, Beiträge veröffentlicht und reagiert.“ Innenminister Amit Shah erläuterte die Versorgung mit Flüssiggas (LPG). Parlamentsminister Kiren Rijiju erklärte im Anschluss, dass die Vorschläge der Opposition angehört, Fragen geklärt wurden und sich die Parteien darauf geeinigt hätten, in dieser schwierigen Situation geschlossen aufzutreten. Unter den anwesenden Ministern befanden sich Finanzministerin Nirmala Sitharaman, Gesundheitsminister JP Nadda, Erdölminister Hardeep Singh Puri sowie Fischereiminister Rajiv Ranjan Singh.

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