Premierminister Narendra Modi sprach am Samstag mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian und verurteilte Angriffe auf kritische Infrastruktur in Westasien. Er bekräftigte die Bedeutung der Wahrung der Freiheit der Schifffahrt und der Sicherstellung offener und geschützter Handelswege. Pezeshkian forderte ein sofortiges Ende der Aggressionen durch die USA und Israel als Voraussetzung für eine Beendigung des Krieges.
Während der Krieg in Westasien in seine vierte Woche ging, führte Premierminister Narendra Modi am 21. März 2026 sein zweites Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Modi übermittelte Glückwünsche zu Eid und Nouruz, verurteilte Angriffe auf kritische Infrastruktur, die die regionale Stabilität gefährden und globale Lieferketten unterbrechen, und bekräftigte die Bedeutung der Wahrung der Freiheit der Schifffahrt sowie der Sicherstellung offener und geschützter Handelswege. Er würdigte die Zusammenarbeit des Iran bei der Sicherheit indischer Staatsbürger im Land. Laut dem iranischen Protokoll skizzierte Pezeshkian 'Aggressionen, rechtswidrige Angriffe und Verbrechen' durch die USA und das 'zionistische Regime' und betonte, dass der Iran den Krieg nicht begonnen habe. Er wies darauf hin, dass Angriffe während laufender Atomverhandlungen zum Märtyrertod des Obersten Führers, hochrangiger Militärkommandanten, wehrloser Zivilisten einschließlich Schulkinder sowie zur gezielten Zerstörung öffentlicher Infrastruktur geführt hätten. Pezeshkian drängte Indien dazu, in seiner BRICS-Präsidentschaft eine unabhängige Rolle bei der Beendigung der Aggressionen zu spielen, und schlug einen regionalen Sicherheitsrahmen für Westasien ohne ausländische Einmischung vor. Er erklärte, dass eine sofortige Einstellung der Aggressionen durch die USA und Israel die Voraussetzung für eine Beendigung des Krieges sei. Der Konflikt begann am 28. Februar mit US-israelischen Bombardierungen von Teheran. Indien hat 913 Staatsbürger aus dem Iran evakuiert, darunter 284 Pilger. Zweiundzwanzig indisch beflaggte Schiffe mit 611 Seeleuten sitzen westlich der Straße von Hormus fest. Außenminister S. Jaishankar sprach mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi über die Entwicklungen.