Indien ist um einen Platz auf den 25. im Gender Equality in Chess Index 2026 abgerutscht, obwohl sich der Gesamtwert leicht verbesserte. Der Index, der am Internationalen Frauentag veröffentlicht wurde, bewertet die weibliche Beteiligung und den Fortschritt im Schach bei 119 Verbänden. Während die Leistungen Indiens in Wettbewerben weiterhin stark sind, haben niedrige Beteiligungsquoten von Frauen zum Abstieg beigetragen.
Die zweite Ausgabe des Gender Equality in Chess Index (GECI) wurde am 8. März von der FIDE Women in Chess Commission und der University of Queensland veröffentlicht. Dieser Bericht bewertet das Engagement von Frauen im Schach anhand dreier Schlüsselmessgrößen: Beteiligung, Leistung und Fortschritt. nnMongolei behielt den Spitzenplatz mit einer Punktzahl von 89,26, gefolgt von Sri Lanka mit 86,99 und Uganda mit 84,62. Diese Spitzenpositionen blieben wie in der Ausgabe 2023 unverändert. nFür Indien stieg der Gesamt-GECI-Wert von 68,54 im Jahr 2023 auf 71,04 im Jahr 2026, dennoch fiel das Land vom 24. auf den 25. Platz. Der Leistungswert verbesserte sich deutlich auf 97,49 von 88,31 und unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit indischer Spielerinnen auf internationaler Bühne. Die Beteiligung stieg leicht auf 18,72 von 18,38, bleibt aber im Vergleich zu anderen Ländern niedrig. Der Fortschrittswert sank marginal auf 49,09 von 49,59. nDer Rückgang im Ranking resultiert aus schnelleren Verbesserungen anderswo. Die Vereinigten Arabischen Emirate stiegen um 73 Plätze auf, während Malediven und Usbekistan ebenfalls signifikant anstiegen und Indien überholten. nBeobachter bemerken, dass größere Anstrengungen erforderlich sind, um die Beteiligung von Frauen am Schach in Indien zu fördern. Der All India Chess Federation (AICF), derzeit unter Präsident Nitin Narang mit einem rein männlichen Vorstand geführt, könnte sich darauf konzentrieren, Mädchen in allen Altersgruppen zu ermutigen und weibliche Repräsentation in seiner Führung einzubeziehen.