Jessica Burke, eine 34-jährige ehemalige Mathematiklehrerin aus Galway, Irland, bereitet sich auf die Teilnahme an ihrem ersten Weltcup-Springreitfinale in Fort Worth, Texas, vor. Auf ihrem einzigen Fünf-Sterne-Pferd, dem zehnjährigen Wallach Good Star Du Bary, tritt sie nach einer starken Hallensaison bei diesem Turnier an. Burke äußerte sich optimistisch: „Wir gehen mit großen Hoffnungen dorthin.“
Vor sieben Jahren gab Burke ihren Beruf als Mathematiklehrerin auf, um professionelle Springreiterin zu werden. Seitdem hat sie Irland bei Nationenpreisen vertreten und den Queen Elizabeth II Cup in Hickstead gewonnen. Ihr Weg zum Weltcup-Finale nahm mit Good Star Du Bary, einem kleinen Schimmelwallach, der zu Hause „Rocky“ genannt wird und den sie als Sechsjährigen über den irischen Reiter Ivan Dalton aus Frankreich erwarb, an Fahrt auf. Burke entwickelte das Pferd von Rock’N Roll Semilly behutsam weiter, belegte 2023 den 14. Platz bei der Weltmeisterschaft der Siebenjährigen und startete im letzten Sommer beim Nationenpreis in Kronenberg. Das Paar nutzte die Horse of the Year Show als Sprungbrett für eine erfolgreiche Wintersaison in der Halle, gekrönt von ihrem ersten Sieg bei einer Weltcup-Qualifikation in Bordeaux, Frankreich, im Februar. Nun stellt sich Burke der Weltelite mit nur einem Spitzenpferd und bezeichnet das Turnier in Texas in einem exklusiven Interview mit „Horse & Hound“ als einen Moment, in dem sie sich selbst kneifen muss, um zu glauben, dass es wahr ist.