Argentine President Javier Milei announces new direct Buenos Aires-Tel Aviv flight with Israeli PM Benjamin Netanyahu in Jerusalem.
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Javier Milei kündigt bei Israel-Besuch Direktflug zwischen Buenos Aires und Tel Aviv an

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Der argentinische Präsident Javier Milei bestätigte am Sonntag während seines Treffens mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu in Jerusalem eine Direktflugverbindung zwischen Buenos Aires und Tel Aviv ab November. Zudem nahm er an der Probe für die Fackelzeremonie zum israelischen Unabhängigkeitstag teil und sang dabei das Lied 'Libre' von Nino Bravo. Milei unterzeichnete bilaterale Abkommen und bekräftigte seine Unterstützung für Israel im Kampf gegen den Terrorismus.

Javier Milei traf am Sonntag, dem 19. April, im Rahmen seiner dritten offiziellen Reise nach Israel ein, die bis zum 22. April dauert. Nach einem Besuch an der Klagemauer traf er Benjamin Netanyahu, der ihn als 'großen Freund des Staates Israel' bezeichnete.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigten sie eine Direktverbindung an, die ab November 2026 von El Al Israel Airlines betrieben wird und die über 12.000 km lange Reise auf 15 bis 16 Stunden verkürzt. 'Dieser Flug ist die physische Repräsentation einer moralischen, spirituellen und politischen Union, die Argentinien mit Israel teilt', erklärte Milei. Netanyahu und Verkehrsministerin Miri Regev unterstrichen die Bedeutung für die Stärkung der kommerziellen und kulturellen Beziehungen.

Milei unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung, ein Memorandum of Understanding zu Künstlicher Intelligenz sowie Kooperationsabkommen zu Sicherheit und Terrorismusbekämpfung. Er bekräftigte die Unterstützung für Israel und die Vereinigten Staaten gegen den Terrorismus sowie den Iran und betonte seine Absicht, die argentinische Botschaft 'sobald die Bedingungen es erlauben' nach Jerusalem zu verlegen.

Stunden später schloss sich Milei am Herzlberg spontan der Probe für die Fackelzeremonie zum Unabhängigkeitstag an und sang gemeinsam mit den Künstlern Mali Levi und Rotem Cohen 'Libre'. Er wurde dazu eingeladen, eine Fackel zu entzünden – eine Ehre für bedeutende Persönlichkeiten und laut lokalen Behörden eine Premiere für einen ausländischen Regierungschef.

Was die Leute sagen

Die Diskussionen auf X verdeutlichen die polarisierten Reaktionen auf den Israel-Besuch von Javier Milei: Befürworter loben die Ankündigung der Direktflugverbindung zwischen Buenos Aires und Tel Aviv ab November als Stärkung der wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen sowie das Singen von 'Libre' von Nino Bravo bei der Probe zur Unabhängigkeitsfeier als symbolisches Zeichen für Freiheit. Kritiker äußern Skepsis, fürchten einen Zustrom israelischer Einwanderer angesichts der regionalen Konflikte und werfen Milei eine übermäßige Solidarisierung mit Israel vor. Neutrale Berichte von Journalisten und Medien ergänzen die Ereignisse durch Videos und kontextuelle Einordnungen.

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