Präsident Javier Milei bekräftigte in einem Interview mit Canal 14 Stunden vor Beginn seiner Reise zum Unabhängigkeitstag des Landes seine Unterstützung für Israel. Er erklärte, er verteidige dessen Sache, weil sie gerecht sei, und sehe keinen Konflikt zwischen seinen persönlichen Gefühlen und seiner Pflicht als Staatsoberhaupt. Er wird als erster ausländischer Staatschef bei der zentralen Zeremonie eine Fackel entzünden.
Javier Milei, der argentinische Präsident, gab an diesem Donnerstag, kurz vor seinem Abflug nach Israel, ein Interview für den israelischen Sender Canal 14. Darin betonte er: „Ich sage immer: Ich verteidige die Sache Israels und des jüdischen Volkes, weil es eine gerechte Sache ist.“ Er fügte hinzu, dass er als Staatsoberhaupt die Verantwortung habe, seine Vision auf die Verteidigung des jüdischen Volkes auszurichten. Milei betonte, dass es keinen Widerspruch zwischen seinen persönlichen Gefühlen und seiner institutionellen Rolle gebe. „Ich habe keinen Konflikt zwischen dem, was ich fühle, und dem, was ich für richtig halte, und deshalb verteidige ich die Sache Israels mit der Stärke, mit der ich es tue“, stellte er klar. Er drückte seine Zufriedenheit über die Einladung zu den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag aus, die vom 19. bis zum 22. April stattfinden. Während der Reise, seiner 38. Auslandsreise seit Amtsantritt, wird Milei an symbolischen Veranstaltungen teilnehmen. Er wird von Präsident Isaac Herzog mit der Presidential Medal of Honor ausgezeichnet werden und bei der Hauptzeremonie eine Fackel entzünden, was laut lokaler Presse ein historisches Ereignis darstellt. Die Regierung erwägt Gesten wie die Verlegung der argentinischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, was jedoch nicht bestätigt ist. Es gibt Spekulationen über die Anwesenheit von Donald Trump bei den Feierlichkeiten, inmitten eines Waffenstillstands mit dem Libanon.