Jesper Ollas hat das Amt des festen Sportchefs bei Leksands IF übernommen und wurde beauftragt, den Club nach dem Abstieg in die Hockeyallsvenskan zurück in die SHL zu führen. Die Ernennung erfolgt nur wenige Tage nach der Niederlage in der Relegation gegen HV71. Ollas, eine langjährige Identifikationsfigur des Vereins, betonte, dass der Fokus nun von der Enttäuschung hin zum Wiederaufbau verlagert werden müsse.
Leksands IF hat nach dem Abstieg aus der SHL schnell gehandelt und Jesper Ollas zum Sportchef ernannt. Ollas, der seit dem Abgang von Thomas Johansson im Februar bereits interimistisch tätig war, nahm die dauerhafte Rolle ohne zu zögern an. Mit über 500 Einsätzen für die erste Mannschaft des Clubs und seiner langjährigen Tätigkeit in der Organisation nach seinem Karriereende bringt er eine tiefe Verbundenheit in die Position ein. Gegenüber Expressen erklärte er, dass sich die ersten Gespräche auf die Ausrichtung und die Vision für eine Rückkehr in die höchste Spielklasse konzentriert hätten. Ollas beschrieb die erste Zeit nach der Niederlage als eine Phase der Trauer, betonte jedoch, diese in Motivation umwandeln zu wollen. Da der Abstieg die meisten Verträge hinfällig macht, stehen nun umgehend Spielerbewertungen und Abschiedsgespräche an. Er stehe in Kontakt mit den Spielern, um deren Interesse an einem Verbleib für den angestrebten Wiederaufstieg auszuloten. Das klare Ziel ist das Erreichen des Finales der Hockeyallsvenskan, wobei Ollas anmerkte, dass Erfolg mehr erfordere als nur kurzfristige Ergebnisse. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen prägen den Neuaufbau, doch Details dazu überließ er der Clubführung.