Ein Broadwood-Stutzflügel, den John Lennon zum Komponieren mehrerer Beatles-Lieder nutzte, wurde bei einer Auktion für rekordbrechende 3,3 Millionen Dollar verkauft. Das Instrument, Teil der The Jim Irsay Collection, übertraf die Erwartungen und setzte einen neuen Maßstab für Beatles-Memorabilia. Der Verkauf umfasste auch Ringo Starrs erstes Schlagzeugkit, das fast 2,4 Millionen Dollar einbrachte.
Der Broadwood-Stutzflügel, auf dem John Lennon Lieder wie ‚Lucy in the Sky with Diamonds‘, ‚A Day in the Life‘ und ‚Being for the Benefit of Mr. Kite!‘ komponierte, erzielte bei Christie’s Auktionshaus in New York einen historischen Preis. Zunächst auf 400.000 bis 600.000 Dollar geschätzt, ging das Klavier letztlich für 3,3 Millionen Dollar (2,5 Millionen Pfund) unter den Hammer und übertraf alle vorherigen Rekorde für beatlesbezogene Objekte. Der Verkauf war Teil der The Jim Irsay Collection: Hall of Fame, einer beachtenswerten Sammlung musikalischer Artefakte. Begleitend zum Klavier bot sich das erste Ludwig-Schlagzeugkit, das Ringo Starr besaß und das die Band bei frühen Live-Auftritten und Studio-Sessions von Mai 1963 bis Februar 1964 einsetzte. Dieses Dreiteil-Set erzielte fast 2,4 Millionen Dollar (1,8 Millionen Pfund) und hielt vorübergehend den Rekord für das teuerste Schlagzeug, bis ein Fell aus Starrs zweitem Ludwig-Kit 2,9 Millionen Dollar (2,2 Millionen Pfund) einbrachte. Die Auktion unterstreicht den anhaltenden Wert greifbarer Verbindungen zum kreativen Prozess der Beatles. Lennons Nutzung des Klaviers während Pausen unterstreicht dessen Rolle bei der Gestaltung einiger der ikonischsten Tracks der Band aus den späten 1960er-Jahren.