Ein 1,3 kg schwerer Goldgürtel aus dem Jahr 1965 steht beim schwedischen Auktionshaus Auctionet zum Verkauf. Das höchste Gebot liegt derzeit bei 1,15 Millionen Kronen, wobei ein Endpreis von 1,3 Millionen Kronen erwartet wird. Vertreter des Auktionshauses bezeichnen das Stück als äußerst selten.
Ein Gürtel aus 18-karätigem Gold, der mit zwei Diamanten verziert ist, wurde dem Auktionshaus Auctionet von einer anonymen Privatperson zur Versteigerung übergeben. Das 1965 von Bobs Guldsmedja gefertigte Schmuckstück wiegt über 1.300 Gramm und befindet sich trotz zweier fehlender Diamanten und einiger Dellen in gutem Zustand. Aufgrund des Diebstahlrisikos wird das Objekt außerhalb des Auktionshauses gelagert und den Bietern nicht persönlich gezeigt.
Andreas Siesing, Kurator bei Auctionet, sagt, er habe noch nie zuvor mit einem solchen Objekt zu tun gehabt. „Es ist extrem selten. So etwas trägt man nicht jeden Tag“, stellt er fest. Er beschreibt den Gürtel als „enorm pompös“ und „ein stattliches Stück für die Taille“.
Käufer dürften vor allem Goldhändler sein, die das Stück eher nach dem aktuellen Goldpreis als nach seinem Design bewerten. „Man zahlt hier für das Gold. Wir sprechen quasi von einem dekorativen Goldbarren“, merkt Siesing an. Die Goldpreise sind in den letzten Jahren gestiegen, und das finale Gebot könnte bei einem weiteren Anstieg der Preise sogar bis zu 1,5 Millionen Kronen erreichen.
Siesing geht davon aus, dass Gold langfristig an Wert gewinnen wird, ungeachtet der Schwankungen, die mit der Weltwirtschaft zusammenhängen. Das Auktionshaus berichtet derzeit von einem gesteigerten Interesse an Gold- und Silberobjekten.