Goldene Ornamente, die in Lakkundi im Distrikt Gadag ausgegraben wurden, wurden von Experten als 500–600 Jahre alt aus der Zeit des Vijayanagara-Reichs eingestuft. Mit einem Gewicht von 466 Gramm werden die Artefakte basierend auf aktuellen Goldpreisen auf ₹80 Lakh bewertet, wobei ihre historische Bedeutung diesen Wert um das Zehnfache steigern könnte. Die Entdeckung geschah bei Hausrenovierungsarbeiten im Januar.
Bei Grabungsarbeiten zur Renovierung eines Hauses der Familie Ritti im Dorf Lakkundi, Taluk Gadag, wurde am 10. Januar in einer Tiefe von fünf Fuß ein Kupferbehälter mit etwa einem halben Kilogramm goldener Ornamente entdeckt. Prajwal Ritti war der Erste, der den Behälter entdeckte, und die Familie übergab ihn umgehend den örtlichen Behörden. nnDie Landesregierung bildete einen fünfköpfigen Schatz-Bewertungsausschuss unter der Leitung des Archäologen M. S. Krishna Murthy, um den Fund zu bewerten. Am Dienstag verifizierte und bewertete das Gremium die Ornamente in Gadag und kam zu dem Schluss, dass sie aus dem Vijayanagara-Reich stammen und etwa 500–600 Jahre alt sind. Zu Journalisten sagte Herr Krishna Murthy: „Nach Überprüfung der Größe und des Designs der 466 Gramm goldenen Ornamente, die in Lakkundi gefunden wurden, wird geschätzt, dass sie aus der Zeit des Vijayanagara-Reichs stammen. Die einfache Bevölkerung trug keine Ornamente mit Löwengesichtern und Keertimukh (Antlitz des Ruhms). Sie scheinen Ornamente zu sein, die für die Verehrung einer weiblichen Gottheit angefertigt wurden.“ nnDie Stücke umfassen Perlen, Smaragde und blaue Saphire. Er fügte hinzu: „Laut aktuellem Goldpreis beträgt der Wert der Ornamente ₹80 Lakh. Da sie jedoch antik sind, wird ihr Wert zehnmal höher sein.“ Die Entdeckung erregte landesweite Aufmerksamkeit. nnBei laufenden Ausgrabungen in der Nähe des Kote-Virabhadreshwar-Swami-Tempels in Lakkundi wurden neolithische Relikte entdeckt.