Die Kriminalermittlungsbehörde der indonesischen Nationalpolizei hat drei Personen als Verdächtige in einem Geldwäschefall mit Erlösen aus illegalem Goldabbau im Wert von Rp 25,9 Billionen benannt. Die Verdächtigen sollen an der Sammlung und Raffination von Gold aus lizenzlosen Bergbaubetrieben beteiligt gewesen sein. Die Polizei hat Milliarden Rupiah und Dutzende Kilogramm Gold beschlagnahmt.
Die Kriminalermittlungsbehörde der indonesischen Nationalpolizei (Bareskrim Polri) hat TW, DW und BSW als Verdächtige im Geldwäschefall (TPPU) mit Erlösen aus illegalem Goldabbau benannt. Der Transaktionswert der Goldverkäufe aus illegalem Bergbau im Zeitraum 2019-2025 belief sich auf Rp 25,9 Billionen und umfasste die Geschäftsabwicklung vom Kauf von Rohgold bis zum Verkauf von raffiniertem Gold an Reinigungsfirmen oder Exporteure. Brigadegeneral der Polizei Ade Safri Simanjuntak, Direktor für Sonderwirtschaftsdelikte bei Bareskrim Polri, erklärte, der Fall sei durch Analyse verdächtiger Transaktionen des Zentrums für Berichte und Analyse von Finanztransaktionen (PPATK) im Zusammenhang mit dem Inlands-Goldhandel aufgedeckt worden. „Basierend auf den bisherigen Ermittlungsergebnissen beliefen sich die kumulierten Goldkauf- und -verkaufstransaktionen, die aus illegalem Bergbau stammen sollen, im Zeitraum 2019-2025 auf Rp 25,9 Billionen“, sagte Ade Safri am Freitag, dem 13. März 2026. Ermittler sammelten Beweise einschließlich Zeugenaussagen, Sachverständigengutachten, Dokumente, Indizien und anderer physischer Beweise. Die Fallprüfung zur Benennung der Verdächtigen fand am 27. Februar 2026 statt. Erste Durchsuchungen wurden am 19.-20. Februar 2026 an fünf Orten in Ostjava durchgeführt: zwei im Kreis Nganjuk (ein Wohnhaus und Toko Mas Semar) und drei in Surabaya (ein Wohnhaus und zwei Goldraffinerien). Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei Milliarden Rupiah in bar und Dutzende Kilogramm Gold. Der Fall wirft Licht auf ein Netzwerk, das jahrelang mit der Sammlung und Raffination von illegalem Gold zu tun hatte.