Regisseur Jon M. Chu erzählte, dass er sich nach seinem Durchbruch mit Crazy Rich Asians zeitweise nicht zugehörig zu Hollywood fühlte. Bei einer kürzlichen Podiumsdiskussion beschrieb er den Kampf gegen das Hochstapler-Syndrom und die Risiken, die er einging, um persönliche Geschichten zu erzählen. Chu dankte seinem Team, dessen Unterstützung ihm half, weiterzumachen.
Fast 20 Jahre nach seinem Regiedebüt sprach Jon M. Chu offen über das Hochstapler-Syndrom, das seine Karriere geprägt hat. Während eines Canva Create-Panels im vergangenen Monat im SoFi Stadium gab er zu: „Ich dachte nicht, dass ich es verdient hätte, in Hollywood zu sein. Ich wurde entdeckt und hatte sehr viel Glück. Und wenn man im Lotto gewinnt, denkt man, man wisse eigentlich gar nicht, wie man dort hingekommen ist.“ Er fragte sich häufig: „Warum bin ich die Person, die diese Geschichte erzählen soll?“, besonders im Zusammenhang mit Crazy Rich Asians, das er als einen entscheidenden Moment betrachtete. Chu teilte seinem Team mit, dass er plane, fünf Jahre an einem Film zu arbeiten, der möglicherweise kein Geld einspielen würde, doch sie unterstützten ihn. Er war überzeugt, dass das Publikum, egal ob asiatisch oder nicht, eine Verbindung zu den Familiendynamiken, dem Essen und dem Humor aufbauen würde, die ihm so vertraut waren. Nach Wicked (2024) und Wicked: For Good (2025) wird Chu bei einem Hot Wheels-Film für Mattel, Warner Bros. und Bad Robot Regie führen sowie bei einer Adaption von Dr. Seuss’ Oh, the Places You’ll Go! zusammen mit Co-Regisseurin Jill Culton.