Präsident José Antonio Kast versprach während der Cuenta Pública eine Arbeitsgruppe zur Förderung der Sportinfrastruktur. Sportministerin Natalia Duco unterstützte die Initiative und betonte, dass alle Vereine ein eigenes Stadion verdient hätten.
Während seiner Rede zur Cuenta Pública am 1. Juni kündigte Präsident José Antonio Kast die Einrichtung einer Arbeitsgruppe an, um den Bau von Sportstätten durch öffentlich-private Partnerschaften zu beschleunigen.
„Wir werden den Staat zu einem Vermittler dieser großen Initiativen machen“, sagte Kast. Er fügte hinzu, dass Sportstätten ganz Chile zugutekämen und nicht nur einem einzelnen Verein.
Auf die Frage nach dem Stadionprojekt für Universidad de Chile erklärte Sportministerin Natalia Duco, dass alle Sportvereine es verdient hätten, ein eigenes Stadion zu besitzen. „Es ist weit mehr als nur ein Sportplatz“, sagte sie und unterstrich die soziale Rolle für Familien und Gemeinschaften.
Duco äußerte sich zudem zur Umsetzung des neuen Ley de Sociedades Anónimas Deportivas und merkte an, dass das Ministerium derzeit an den Bestimmungen arbeite und Anhörungen mit den Beteiligten durchführe. Die Umsetzungsfrist beträgt 18 Monate.