Gerade rechtzeitig zum Sportferien öffnet das Kulturen-Museum in Lund eine neue interaktive Spielausstellung zum Thema Astrid Lindgrens Madicken. Kinder aus einem lokalen Kindergarten testeten die Ausstellung im Voraus und zeigten Begeisterung für ihre spielerischen Elemente. Die Ausstellung richtet sich an Kinder von 3–9 Jahren, wird aber auch Erwachsene anziehen.
Das Kulturen-Museum in Lund eröffnet am 14. Februar eine neue interaktive Ausstellung basierend auf Astrid Lindgrens Geschichten über das schelmische Mädchen Madicken. Die Ausstellung, die elfte in einer Reihe von Spielausstellungen des Museums, ist so gestaltet, dass sie Besucher durch interaktive Umgebungen, inspiriert von den Büchern, einbindet. Produzentin Johanna Lisberg Jensen und Designerin Heidi Saikkonen wählten Madicken wegen ihrer bekannten Figur, ihres ästhetischen Reizes und Themen wie Zivilcourage und Kontrasten zwischen reichen und armen Umfeldern aus, die auch heute relevant sind. Vor der Eröffnung durfte eine Kindergartenklasse aus Holken in Lund die Ausstellung erkunden. Die Kinder hoben Favoriten wie die Rutsche und das Arztzimmer hervor, wo sie ihre Höhe messen konnten – Edda Toulson, 4 Jahre alt, wurde mit 108 Zentimetern gemessen. Andere Aktivitäten umfassen Spielen in Madickens und Lisabets Zimmer, Kringler backen mit Abbe und Zuhören einer Geistergeschichte in der Brauerei, vorgetragen von Astrid Lindgren selbst. Das Thema des Kindergartens diesen Frühling ist Madicken, einschließlich Aktivitäten wie Erbsen pflanzen, inspiriert von einer Szene im Buch. Die Kinder beschrieben Madicken als schelmisch, genau wie sich selbst. Molly Karlsson, 4 Jahre alt, sagte: «Ich mag alles.» Mila Elettra Campanaro, 5 Jahre alt, teilte: «Ich necke Mama und Papa.» Signe Ringblom und Grete Härlin, beide 5 Jahre alt, wiesen die Brauerei als gruselig zurück: «Nein!» Johanna Lisberg Jensen merkte an, dass einige ikonische Szenen wie Madickens Dachbalancieren aus Sicherheitsgründen weggelassen wurden. Sie hofft, die Ausstellung weckt bei Erwachsenen Spielfreude: «Ich hoffe, Erwachsene finden es auch spaßig hierherzukommen. Dass sie ihren Weg zurück zu ihrer Spielfreude finden.» Die Ausstellung läuft bis 10. Januar 2027. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10–16 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. Während der Sportferien auch montags, 16. Februar, von 10–16 Uhr.