Lando Norris sicherte sich den Sieg beim Großen Preis von Ungarn von der Pole-Position aus und holte damit den ersten Erfolg für McLaren in der Formel-1-Saison 2026. Das Ergebnis folgte auf die Einführung eines neuen Unterboden-Upgrades, das speziell auf den Hungaroring mit seinem hohen Abtriebsbedarf zugeschnitten war.
Norris verwandelte die Pole-Position in einen Sieg, wenngleich der Vorsprung auf Lewis Hamilton im Qualifying nur 0,012 Sekunden betrug. Ferrari erlebte mehrere Rückschläge, darunter eine Startplatzstrafe wegen Behinderung von Oscar Piastri, was zu einer schwächeren Leistung am Renntag beitrug.
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur stellte fest, dass das Tempo des Teams im Training stark war, die Umsetzung jedoch scheiterte. "Wir haben die Pole um 0,01 Sekunden verloren und ich denke, die heutige Umsetzung war sehr schlecht", sagte er.
Mercedes hatte ebenfalls mit Herausforderungen bei der Fahrzeugabstimmung zu kämpfen, erreichte aber mit dem Meisterschaftsführenden Kimi Antonelli einen Podestplatz. Teamchef Toto Wolff merkte an, dass man ein Podium vor dem Rennen akzeptiert hätte, sich das Ergebnis jedoch so anfühlte, als wäre mehr möglich gewesen.
McLaren-Teamchef Andrea Stella warnte davor, das Ergebnis überzubewerten. "Die Pole-Position ist dank der Umsetzung ein wenig über dem Erwarteten", erklärte er und merkte an, dass das Team möglicherweise von den Problemen der Konkurrenz profitiert habe.