Supertrick Games hat Let it Die: Inferno veröffentlicht, ein seltsames Extraction-Shooter-Sequel zum Original Let it Die, am 4. Dezember 2025. Das Spiel führt PvEvP-Multiplayer und eine einzigartige Höllen-Umgebung ein, stößt aber auf Kritik wegen der Nutzung generativer KI in der Entwicklung. Der Entwickler veröffentlichte eine Erklärung, die begrenzte KI-Anwendungen für Stimmen, Kunst und Musik klärt.
Spielübersicht
Let it Die: Inferno ist die Fortsetzung des exzentrischen asymmetrischen Multiplayer-Spiels Let it Die, entwickelt von Suda51s Grasshopper Manufacture mit Supertrick Games als Co-Erfinder. Dieser neue Teil wechselt zu direktem Echtzeit-PvEvP-Multiplayer in einem Extraction-Framework, in dem Spieler in die Hellgate tauchen, um SPLithium und das Eye of the Reaper zu sammeln. Die Geschichte beginnt damit, dass der Spieler stirbt, in einen neuen Körper implantiert wird und in einem Sci-Fi-Hub dient, der von einem gehirnangetriebenen Roboter namens Mom überwacht wird. Die Spielwelt umfasst okkulte Magie, moderne Kleidung und skurrile Charaktere wie einen besessenen Nutcracker in einer Popcornmaschine.
Gameplay und Rezeption
Der Kampf umfasst Nah- und Fernkampf mit waffenspezifischen Deathblows, ein Bodentausch-System, das permanente Boosts für überlebte Runs gewährt, und eine expansive Karte, die durch Tore unterteilt ist, die über Meilensteine freigeschaltet werden. Feinde umfassen riesige Insekten, die als Delfine getarnt sind, und krabbelnde Craburgers, vor einem lebendigen Farbspektrum aus Purpurn, Blau und Orange. Allerdings bemängeln Reviews steife Bewegungen und lange Animationen, Steam zeigt eine Gemischte Resonanz. Mikrotransaktionen sind prominent und sperren Körpertypen, Ausrüstungsslots und Verbrauchsgüter hinter der Premium-Währung Death Metal, was Bedenken bei PvP-Begegnungen aufwirft.
KI-Kontroverse und Reaktion des Entwicklers
Die Kontroverse entstand durch die KI-Offenlegung auf der Steam-Seite, was Supertrick zu einer Erklärung am 4. Dezember 2025 veranlasste. Sie detaillierten die bewusste KI-Nutzung: generierte Stimmen für zwei Tutorial-Charaktere, Moz und Gez — beschrieben als KI-betriebene Maschine und mysteriöse Lebensform —, passend zu ihrer Natur, ohne modellierte menschliche Darsteller. Alle anderen Stimmen sind menschlich. KI erzeugte grobe Basisbilder für Hintergründe und Einsätze, per Hand verfeinert, um Urheberrechtskonformität zu gewährleisten. Für die Hintergrundmusik Iron Perch generierte KI Stems, die meisten von Grund auf neu aufgebaut. „Wir möchten mit Transparenz über die Nutzung von KI-Tools während der Entwicklung beginnen“, hieß es in der Erklärung, mit Betonung auf kreative Entscheidungen statt Kosteneinsparungen.