LFI als Linksextreme für Kommunalwahlen 2026 eingestuft

Das französische Innenministerium hat La France Insoumise (LFI) in einem Rundschreiben für die Gemeinderatswahlen im März 2026 von «links» auf «linksextrem» umgestuft. Jean-Luc Mélenchon reagierte heftig und bezeichnete es auf X als «Bananenrepublik». Die Partei hat Berufung beim Staatsrat angekündigt.

Am 4. Februar hat das französische Innenministerium ein Rundschreiben herausgegeben, das die politischen Labels für die Gemeinderatswahlen im März 2026 detailliert. Darin wird La France Insoumise (LFI) von der Kategorie «links», zu der die Sozialistische Partei, Les Écologistes und die Kommunistische Partei gehören, in «linksextrem» verschoben, zusammen mit Gruppen wie Lutte Ouvrière (LO). LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon äußerte sich empört auf X und nannte den Schritt ein Zeichen einer «Bananenrepublik». Er wirft Innenminister Laurent Nuñez vor, «den öffentlichen Wahlordnung Trump-mäßig zu stören». Mélenchon hinterfragt die Begründung und den Zeitpunkt: «Seit wann entscheidet der Innenminister über solche Änderungen? Um wessen Bitte zu entsprechen und warum? Warum jetzt?» Andere LFI-Persönlichkeiten stimmten in die Kritik ein. Koordinator Manuel Bompard bezeichnete es als «Inszenierung», während Abgeordneter Ugo Bernalicis es «einen beabsichtigten politischen Akt der Destabilisierung» nannte. Dieses neue Label zieht Parallelen zwischen LFI und dem Rassemblement National (RN) und stärkt die Argumente von Gegnern wie Macron-Anhängern, LFI aus dem republikanischen Mainstream auszuschließen und die «Extremen» gleichzustellen. Als Reaktion haben LFI-Vertreter beim Staatsrat eine Eilantrag gestellt, mit einer Entscheidung innerhalb eines Monats. Das Ergebnis könnte entscheidend sein, insbesondere für die Präsidentschaftswahl, falls Mélenchon ins Stichwahl gelangt.

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Von KI berichtet

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